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Abgleich Sender Antenne...SWR-Meter
geschrieben von: Obelix (IP gespeichert)
Datum: 15. April 2005 14:58

 
Autor: Obelix
Datum: 14.04.2005 18:56

Hallo.
Ich habe einen 15-Wattsender ,mit dem ich einen Piratensender starten möchte.Er sendet auf der Frequenz 102,2 und ich habe mir eine Dipolantenne angeschafft,mit der ich aber leider nicht sehr weit komme.Mit 15 Watt müsste ich doch über 10 km kommen,oder?
Problem: Ich bin Laie und bräuchte eine DETAILLIERTE Beschreibung wie ich den Sender zur Antenne abgleiche.SWR-Meter vorhanden,Kenntnisse darüber aber nicht.Ich habe die Antenne vertikal unter'm Dach befestigt.Es ist ein Röhrensender und meine vorherige Antenne (richtige Länge) kam auch nicht weiter,war aber auch nicht besonders gut.Wie lang muss die Antenne für 102,2 MHz sein und wie gleiche ich die Antenne mit dem Sender ab.Wie benutze ich ein SWR-Meter (Skala einstellbar von 2....bis 10. Anzeigen rechts( 0 1,5.... und die Wattzahlenauf der linken Anzeige. Könnt Ihr mir da DETAILLIERT helfen?

Danke schonmal im voraus,ich weiss es zu schätzen, dass Ihr mir helft!!!

 
Re: Abgleich Sender Antenne...SWR-Meter
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 15. April 2005 18:57

 
Zitat:
Die optimale Antennenlänge ergibt (Grundsätzlich) sich wie folgt:

Lichtgeschwindigkeit (300.000 km/s) : Frequenz = Wellenlänge λ (Lambda)

Beispiel für 100 Mhz: 300 000 000 (m/s) : 100.000.000 (Hz) = 3 (m)

λ für 100 Mhz ist also 3 Meter (darum 3 m Band)

Die Optimale Antenne für 100 Mhz wäre also 3 m lang. Natürlich kann man auch Antennen mit halber (λ/2) oder viertel Wellenlängen (λ/4) verwenden, was aus praktischen Gründen oft gemacht wird, also für 100 Mhz Antennen mit 1,5 m oder 0.75 m Länge.


Zum SWR Meter: Es misst die Leistung die dein Sender richtung Antenne sendet und das, was eben wegen falscher Anpassung der Antenne wieder zurück kommt. Im Idealfall bleibt der Zeiger bei der Null, bei gut abgestimmter Antenne irgendwo zwischen 0 und 1,5. Wenn der Zeiger höher ausschlägt, bedeutet das, dass eindeutig zuviel der ausgesendeten Leistung zurück kommt. Dies führt dann zur Überhitzung des Transistors (od.Röhre) und zerstört den Sender.

Die Berechnung oben liefert dir ungefähre Angaben zur Länge, die Feinanpassung machst du dann mit Hilfe des SWR Meters, indem du die Länge der Antenne veränderst und immer wieder einen Blick auf den Zeiger wirfst.
Solle das Ergebnis nicht befriedigend sein und der Zeiger will einfach nicht nach unten, ist vielleicht was mit der Verbindung nicht i.O. (Kabel defekt, Stecker nicht gut dran o.ä).Was Zeigt denn dein SWR Meter (Watt und SWR) ?



Lass dir noch gesagt sein, dass die Lage der Antenne eine entscheidende Rolle für die Reichweite spielt. Unterm Dach ist nicht so optimal, vor allem wenn da noch Eternit unter den Ziegeln sind. Je exponierter die Antenne, umso grösser die Reichweite. Von einem Berg mit 15 W, das geht ewig weit..

 
Re: Abgleich Sender Antenne...SWR-Meter
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 15. April 2005 23:21

 
Zum Ablesen des SWR-Meters:
1. Sender einschalten
2. Schalter am SWR Meter auf Vorwärts stellen
3. den Regler so lange drehen, bis der Zeiger an das rechte Skalenende zeigt.
4. Jetzt den Schalter auf Rückwärts stellen, SWR ablesen (in Ordnung sind Werte unter 1,5 drüber beginnt auch der rote Bereich der Skala.
Mit 15 Watt aus geeigneter Höhe und mit einer vernünftigen Antenne kommt man schon sehr weit.

Was ist denn das für ein Dipol (Offen, Faltdipol, ...) hat er eine Anpassung (Balun, Gamma Match, ...)?

 
Re: Abgleich Sender Antenne...SWR-Meter
geschrieben von: teuton (IP gespeichert)
Datum: 02. September 2006 19:31

 
Die gleiche Frage habe ich auch, deshalb krame ich mal den alten Thread vor.

Ich habe noch nicht ganz verstanden, wie ich in meinem Fall vorgehen soll: ich glaube nämlich, daß mein SWR-Meter gar nicht bis an den rechten Rand ausschlägt (was ich gerade nicht überprüfen kann, da der Sender defekt ist). Es ist auch nur ein CB-Funk-Teil (Alan K135), veilleicht liegt das daran, oder an meiner geringen Sendeleistung?

 

Würde es also in meinem Fall reichen, zum optimalen Abgleich der Antenne, den Schalter auf "rückwärts" zu belassen und dann auf möglichst geringen Zeigerausschlag hinzuarbeiten??? Dann könnte ich zwar den Wert nicht richtig ablesen, aber sicher sein, das optimale aus meiner Anlage rauszuholen... (???)

Ich habe bisher zum Abgleich immer nur die Vorstufe (0.5W) angeschlossen und die Endstufe erst beim richtigen Senden. Tut das was zur Sache? Endstufe und Vorstufe habe ich bereits durch eingebaute LEDs aufeinander, sowie auf die richtige Frequenz, abgestimmt.

 
Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 06. Juni 2006 19:11

 
Vor ein paar Tagen ist mir die Idee dazu gekommen - und am letzten WE habe ich es praktisch erprobt. Und es geht :hot: ;-).

Seit ein paar Wochen sind ja diese "Mp3-Minisender" mit 50 nW Ausgangsleistung erlaubt und für recht wenig Geld zu haben.
An sich sind die Dinger zwar meist unbrauchbar, der Stereocoder hat eine recht geringe Kanaltrennung und der Audiofrequenzgang ist bei ~7 kHz am Ende.
Von der Recihweite ganz zu schweigen ;-).

Jetzt meine Idee:
In so einem Sender eine Stelle suchen, an der die HF anliegt, danach eine Treiberstufe und danach eine Endstufe.
Mein Versuchsaufbau: 1 Stentor-Sender, bei dem der Oszilator weggelassen und durch den angesprochenen 50 nW zünder ersetzt wurde.
Funktionierte auf Anhieb (natürlich) nicht :D, aber nach einer Modifizierung der Treiberstufe klappts :-).
Der Stentor-Plan ist ja bekannt (suchfunktion benutzen). Meine Veränderung:
1. natürlich den kompletten oszillator weglassen ;-) und durch den Minisender ersetzen
2. bei der Treiberstufe mit dem 2N2219A den B-E Widerstand durch einen 10 K Widerstand ersetzen und somit den Arbeitspunkt vom 2N2219 verschieben.
Damit komme ich zwar noch nicht auf 5 Watt Out am Ende, aber immerhin über 1 Watt ;-).
Einen besser passenden Wert für den B-E Widerstand muss ich noch ermitteln (und zwar praktisch, nicht rechnerisch :D).

Bleibt noch das Problem mit dem miserablen Frequenzgang:
Einfach 2 mal eine einfache passive oder aktive Preemphasis-Schaltung in jeden Stereokanal setzen.
Die Kanaltrennung bleibt natürlich genau so bescheiden wie vorher, aber der Klang wird allgemein als besser wahrgenommen (auch wenn das Signal immer noch längst nicht normgerecht ist ;-)).
Endprodukt: Ein PLL Stereosender, den man bestimmt irgendwie auf 5 Watt
Leistung bekommen kann, für insgesammt unter 50 EUR!

Der Grausame Versuchsaubau :D:
 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 07. Juni 2006 19:02

 
Interessantes Projekt.. Ist dein Testobjekt so einer mit diesen 50nW oder so ein nicht erlaubter?
7 kHz ist aber echt bescheiden. Ich dachte immer, die Dinger klingen annehmbar? Auf wieviel kommst du denn mit der zusaetlichen Preemphasis?

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 11. Juni 2006 22:36

 
Erstmal Komando zurück, ganz so einfach scheint es doch nicht zu gehen!
Vermutlich hat der Verstärker wild geschwungen und dadurch HF Vorgetäuscht :mad:.

Aber an sich sollte es schon gehen, man muss wohl etwas mehr vorverstärken.
Ich hab heute mal in der Richtung gebastelt, dabei aber meine letzten 4 2N2219s zerschossen :D.

Ich habe es zwar kurzzeitg vernünftig zum laufen gebracht (also mit Sendelsitung über 1 Watt ;-)), aber dabei trat ein neues Problem auf:
Der Minisender ist nicht HF-fest, d.H., er zeigt wirre Zeichen an und schaltet sich ab, wenn HF in ihn rückwärts einstrahlt.

Das Ding ist allerdings auch überhaupt nicht verdrosselt ...
Ein weiteres Problem: In der Platine istŽMasse mit der "Antenne" verbunden, und ich habe bisher keine Stelle gefunden, um beides zu "Trennen".

Es ist also noch viel Bastelarbeit angesagt, bis das ganze so läuft, wie ich mir das vorstelle.

"Ist dein Testobjekt so einer mit diesen 50nW oder so ein nicht erlaubter? "
Es ist ein erlaubter. Im Originalzustand reicht das Teil keine 5 Meter weit, aber wenn man die "Heiße" HF Stelle gefunden hat und 70 cm Draht anlötet, hat man in etwa genau die gleiche Reichweite wie diese BC584 Ultra-Simpel Sender.

Zum Frequenzgang: Keine Ahnung, ich hab nicht nachgemessen - aber auf jeden fall "besser" ;-).
Allerdings zwitschern die Zischlaute danach doch sehr, und der Stereoklang ist allgemein "Scheiße".
Noch unter BA1404 Niveau ...


 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 12. Juni 2006 16:03

 
Mein nächster Schritt wäre jetzt, eine Schaltung wie diese dazwischen zu bauen:
 

Was meint ihr, könnte das besser klappen?

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 12. Juni 2006 17:46

 
Ein Versuch ist's wert. Wenn die Leistung nicht ausreicht um was ordendlich zum Schwingen zu bringen, dann vielleicht mal mit einem FET als erste Stufe nach dem Sender versuchen.

Ich bin gerade mit einem 4046 am Basteln, ich will eine einfache PLL entwickeln um diverse einfachst-Sender brauchbar(er) zu machen. Hast du zufaellig schon was in der Richtung gemacht?

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 14. Juni 2006 21:15

 
Zitat:
Ein Versuch ist's wert. Wenn die Leistung nicht ausreicht um was ordendlich zum Schwingen zu bringen, dann vielleicht mal mit einem FET als erste Stufe nach dem Sender versuchen.

Hast du rein zufällig einen Schaltplan dazu (ich meine wegen der Transistortype und vor allem den Spulenwerten, denn da wäre ja sonst wieder experimentieren angesagt ;-))?

Ich glaube, dass Problem ist gar nicht so sehr die Steuerleistung, sondern vielmehr die nicht vorhandene HF-Festigkeit des Minisenders.
Denn sobald "brauchbare" HF am Ausgang anliegt, macht der Sender schlapp und schaltet sich ab :-(.
Ich muss mal sehen, ob ich den irgendwie verdrosseln und noch in ein extra-Metalgehäuse bauen kann (ist aber auch scheiße, weil man dann nicht mehr an den Einschalter und die Frequenztasten kommt ;-)).

Wenns mal wieder regnet bastel ich weiter, aber jetzt hab ich besseres zu tun :D.

Ein paar Fotos:
 
"Steuersender", der Draht unten ist der HF-OUT :D

 
Die Bastelplatine, hier noch ohne Halbleiter ;-). Ich weiß, schön sieht die nicht gerade aus ;-) ...
Wer genau hinsieht, erkennt auch, was diese Platine vorher mal war ;-).

 
Nochmal mit Halbleiter-Treiber (Endstufe lahmgelegt ;-)).

 
Zitat:
Ich bin gerade mit einem 4046 am Basteln, ich will eine einfache PLL entwickeln um diverse einfachst-Sender brauchbar(er) zu machen. Hast du zufaellig schon was in der Richtung gemacht?

Nein, und ich kenne mich mit PLLs auch rein gar nicht aus :D.
Aber soweit ich weiß, braucht man für eine PLL gesteuerten Oszillator immer einen Oszillator, den man über eine Kapazitätsdiode abstimmen kann.
Man müsste also bei der ultra-simpel Variante den Schwingkreiskondensator irgendwie durch eine Kap-Diode ersetzen (dabei aber auch auf die gleichspannungen achten!)
Oder aber, man nimt so einen Oszillator, wie z.B. im Stentor oder zig anderen Sendern ;-).

Korrigiert mich, wenn ich damit falsch liegen sollte!
 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: Hubert (IP gespeichert)
Datum: 15. Juni 2006 12:57

 
Das siehst du schon richtig. Ich verstehe aber nicht, was mit einer "einfachen PLL" gemeint ist. Ohne Refeenz und entsprechende Teiler auf beiden Seiten wird das nichts. Und das bedeutet 4 oder 5 Käfer, Quarz, mindestens DIP-Switches und dem entsprechend auch die Löt und Ätzarbeit.

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: dominik_pfister (IP gespeichert)
Datum: 16. Juni 2006 14:22

 
Ich hab auch schon versucht einen FM Transmitter
( die Dinger gibts für ca. 15€ bei Ebay) umzubauen
( mit einen RDS Encoder und einen 5 W HF-Verstärker auszustatten)
bin dabei aber auf ein paar Probleme gestoßen:

Die Verstärkerschaltung die ich habe braucht 50mW input.
Aber so was ich so rausgefunden habe bringen die legalen FM-Transmitter gerade mal 50nW, da werden die illegalen (ich hab mir so´n Ding aus China schicken lassen) warscheinlich auch nicht viel mehr haben.

Ich muss irgendwie an eine Verstärkerschaltung von 50nW auf 50mW kommen.

Hat jemand von euch vielleicht so eine Schaltung ( wenn möglich mit layout)?

"power-FM" da du ja praktisch das gleiche vor hast wie ich,
könnten wir uns doch eigentlich zusammen tun und zusammen versuchen das Ding hin zu kriegen.

P.S. Wenn jemand von euch günstig einen RDS-Encoder braucht,
müsst ihr auf www.Pira.CZ gehen.

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 16. Juni 2006 19:47

 
Zitat:
Die Verstärkerschaltung die ich habe braucht 50mW input.

Was ist das denn für eine Schaltung? Evtl. 2n2219a als Treiber und danach ein sc1971? Dann wäre es nämlich genau die gleiche, die ich benutzt habe. Die braucht aber weit weniger als 50 mW Input, der Oszillator im Stentor hat auch allerhöchstens nur ein paar mikrowatt.
Oder ist der Verstärker kein selbstbauprojekt ;-)?

 
Zitat:
Aber so was ich so rausgefunden habe bringen die legalen FM-Transmitter gerade mal 50nW, da werden die illegalen (ich hab mir soŽn Ding aus China schicken lassen) warscheinlich auch nicht viel mehr haben.

Die illegalen haben schon etwas mehr, zwar nich im mW Bereich, aber ein paar Mikrowatt werden es schon sein. Das Problem wir aber auch bei denen die nicht vorhandene HF Festigkeit sein, denke ich.
Zweites Problem (wie IMMER bei diesen Simpelsendern) ist natürlich wieder der miserable klang, den man aber, wie oben schon geschrieben mit einer Höhenverstärkung etwas auffrischen kann.

 
Zitat:
Ich muss irgendwie an eine Verstärkerschaltung von 50nW auf 50mW kommen.
Hat jemand von euch vielleicht so eine Schaltung ( wenn möglich mit layout)?
 

In etwa den gleichen Zweck verfolge ich ja mit den oben geposteten Treiberstufen, nur dass ich gar keine 50mW brauche, ein paar Mikrowatt würden mir zum antreiben des 2N2219s schon reichen ;-). Ich muss das bei Gelegenheit mal ausprobieren.
Das benötigte Material liegt bei mir in unmengen in der BAstelkiste - nur keine 2N2219s mehr, da ich bei meinem ersten Test 5 meine letzten 5 Stück zerschossen habe :D.

Ich werde demnächst, wenn das Wetter mal wieder etwas schlechter ist weiter in der Richtung experimentieren und die Ergebnisse natürlich hier vorstellen.
Das Ergebnis soll quai ein "Volkssender" für wenig Geld, wie damals der Stentor werden, nur eben in Stereo und mit PLL, alles möglichst unter 50 ,-.
Sollte ja evtl. jetzt machbar sein.

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: dominik_pfister (IP gespeichert)
Datum: 17. Juni 2006 15:28

 
Ich habe ne Verstärkerschaltung die mit 10mW - 50 mW Input läuft und am Ausgang ca. 5 Watt bringt.

Sie besteht aus zwei 2N4427 Transistoren und einen 2SD1127 Enstufentransistor.

Ich kann sie dir ja mal mailen wenn du mir deine addy gibst.

Gruß Dominik

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 17. Juni 2006 19:56

 
So, ich habe den Versuch trotz gar nicht soooo schlechten Wetters fortgesetzt :-). Und dieses mal sogar mit Erfolg.

Ich habe mir eine kleine Treiberstufe dazwischengebaut (selbst "entwickelt" - heißt also, die Widerständer, Spulen und Kondensatoren haben bestimmt nicht die idealwerte, aber die so wie ich sie hier gezeichnet habe funktiniert sie zumindest ;-)):

 
Besonders wichtig ist, alles ordentlich zu verdrosseln! Sonst gibt es schon durch die Treiberstufe alleine FETTE Brummstörungen.
"Alles" Bedeutet: Direkt hinterm Netzteil UKW-Drosseln in die Plus und Masseleitung.
Zwischen Abgriff der Spannung für den Minisender Nochmal extra Masse und Plus verdrosseln. Ebenso den Audioeingang, natürlich auch auf beiden Leitern.

Ich weiß natürlich nicht genau, wieviel da jetzt rauskommt, aber hier ein paar Anhaltspunkte:
 
Mein als "HF-Indikator" Missbrauchtes SWR Meter, mit vollaufgedrehtem Regler.
Schlißt man den Mnisender direkt ans SWR-Meter (mit Antenne dahinter natürlich), dann schläg der Zeiger etwa 3 mm aus :D.
Mit den Treiberstufen dazwichen erreicht man zwar noch löngt keine "Leistung" ;-), aber im Vergleich zu dem Ding alleine schin ne Menge, wie man sieht.

Dem Wattmeter kann man zwar nicht ganz trauen, da es sich um CB-Teil handelt (es zeigt demzufolge immer etwas zu wenig Leistung an bei UKW), aber immerhin schlägt es ganz minimal aus:
 
Ich denke, ein paar miliwatt weden schon sein, was da rauskommt, vielleicht 8-10...
Ob das zum Anteuern eines 2 N2219s reicht weiß ich nicht, ich hab ja keine mehr :D - ich denke aber schon, dass das klappt, vielleicht nicht ganz "gesättigt", aber das will ich ja auch gar nicht ;-).
Wir werden's sehen, wenn ich wieder welche habe :D.
Vielleicht ist es sogar schon zu viel Steuerleistung, vielleicht aber auch zuwenig. Was aber alles kein Problem ist, wenn's zu wenig ist, kann man die oben gezeigte Schaltung ja noch um eine Stufe erweitern, wenns zuviel ist, lässt man eine weg ...

Jetzt aber zu den Nachteilen, die mir bis jetzt schon aufgefallen sind:
1. Brummstörungen.
Will man diese Schaltung bauen, dann sollte man mindestens einen Beutel voll UKW-Drosseln vorrätig haben ;-).
2. Spiegelfrequenzen / Störungen.
Der "Steuersender" ist anscheinend sehr unsauber, ich wage sogar zu behaupten weitaus mehr als der Stentor-Oszillator!
Bereits bei meinem kleinen Versuchsuafbau war das Band um die Sendefrequenz ziemlich weit dicht, und ein paar Spiegel (auf rechnersich nicht nachvollziehbaren Frequenzen) gabs auch.
Wenn man das Ding hier irgendwie auf 5 Watt bringt (was nur noch eine Frage der Zeit ist :D), MUSS hier unbedingt ein OBERWELLENFILTER hinter, am Besten sogar ain Bandpass.

Weiter sind mir bsiher keine Nachteile aufgefallen, aber ich bin ja auch noch längst nicht fertig ;-).
Die Bauteilkosten sind jedenfalls noch immer weit unter 50,- (Platinenmaterial ist dabei sogar miteingerechnet). So einen Minisender gibts auch für recht wenig Geld, es dürfte also zu schaffen sein, das Ganze Teil unter 50 Euro zusammenzubauen.

Noch ein kleines Bild meiner chaotischen Versuchsanordnung:
 
Natülich HF-Gerecht aufgebaut, und ich behaupte auch dieses mal, dass die Schaltung auf Lochraster nicht funktioniert.
Wer unbedingt möchte, kanns ja mal auf Lochraster versuchen, ich machs aber nicht, denn meine Platinen / Bauteile sind mir zu wichtig für die Mülltonne ;-).
Wenn das alles funktioniert, mache ich dafür noch ein "Layout", und werde auch mal versuchen, das Ding in ein Gehäuse zu bauen.
Das Ergebnis wird hier natürlicg vorgestellt :-).

dominik_pfister:
Ich habe hier leider gerade keine Möglchkeit, E-mails zu versenden.
Ich melde mich aber bei Gelegenheit mal bei dir.
Meine E-Mail Adresse hier öffentlich angeben möchte ich nicht!

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 18. Juni 2006 17:52

 
Ich hab noch nicht weiter gebastelt, aber schonmal ein etwas geordneteres "Layout" entwickelt:

"mit"
 

und "ohne":
 

Das soll natürlich KEINE Lochrasterplatine sein, aslo denkt euch die Punkte/Löcher einfach weg.
Die ganze Platine ist aus Kupfer, die schwarzen Stellen sollen die Lötinseln sein.

Vielleicht kann das ja jemand brauchen, der das gleiche wie ich vor hat ;-)

 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 24. Juni 2006 14:39

 
Schade, geht auch nicht! Schwingt auch wild :mad: !
Hat jemand noch ne Idee (bzw. einen Schaltplan) für eine FET-Vorversärkerschaltung?

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 25. Juni 2006 12:07

 
Die "wilden Schwingungen" koennten auch von nicht passenden Spulen bzw. Schwingkreisen kommen.
Zitat:
und ein paar Spiegel (auf rechnersich nicht nachvollziehbaren Frequenzen)

deutet darauf hin. Ich werde mal versuchen was passendes zu zeichnen, ist mir aber allerdings auch ein bisschen zu heiss jetzt (38 Grad). Vergnuege mich lieber am Meer..

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 25. Juni 2006 13:06

 
Naja, im Grunde genommen weiß ich, warum die beiden Treiberstufen (bzw. eigentlich nur die zweite) wild schwingen.

 
Man muss sich nur den rechten Teil genau ansehen - und was stellt man fest? Im Prinzip identisch mit den Ultra Simpel Prüfsenderschaltungen. Aber auch den Trimmer von links nach Masse statt auf Plus zu legen bringt nix, weil irgendie immer noch ein Kapazitiver Effekt zwischen der Basis von T2 und Plus vorhanden ist - genau der ist für das Schwingen der Schaltung verantwortlich.

Wenn ich jetzt aber in die Plusleitungen der einzelnen Stufen Drosseln baue, wie auf
,
dann ist das wilde Schwingen weg - aber verstärkt wird das Signal vom minisender dann auch nicht.
Vermutlich muss da eine Schaltung mit größerem Verstärkungsfakto her ...


Näheres im Herbst oder winter ;-), jetzt ist es zu heiß...
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: dominik_pfister (IP gespeichert)
Datum: 27. Juni 2006 17:26

 
Weiß jemand von euch wie man Festinduktivitäten berechnen kann wenn da z.B. steht 6 Windungen mit Durchmesser 5mm?

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 28. Juni 2006 12:58

 
Warum willst du Festinduktivitäten nehmen? Wenn du Windungszahl und Durchmesser kennst bau doch ne Luftspule. Ich hab in meinen Schaltungen bisher immer selbstgewickelte Luftspulen benutzt, geklappt hats immer.
Nur Drosseln baue ich nicht selbst (was aber auch kein Problem währe).
Sicher kann man das Berechnen, aber wie weiß ich so auswendig nicht ;-).

Wenn wieder Bastelzeit ist, melde ich mich hier wieder mit meinem "Projekt" :D.

Ich muss érstmal sehen, wie ich die wilden Schwingungen in den Griff bekomme ....

 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 29. Juni 2006 11:02

 
Schau mal hier, ein kleines ZIP Programm um Induktivitaeten und Schwingkreise zu berechnen. Ist vielleicht auch fuer Power-Fm interessant.. :)

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: dominik_pfister (IP gespeichert)
Datum: 11. Juli 2006 17:17

 
Der 1. Schaltplan (5Watt out, 10mW - 50mW in) ist der Schaltplan für den Verstärker den ich bauen will.

Welche Teile müsste man aus Schaltplan 2 noch übernehmen damit man ihn an den HF Ausgang eines FM Transmitters hängen kann (10nW - 50nW in)

Schaltplan 1:

http://homepage.eircom.net/~yellowbeard/mrf237.htm

Schaltplan 2:

http://ufukdumlu.sitemynet.com/ostr/ostr3.htm

Ein Teil Schaltplan 2 hat ethliche Ähnlichkeiten mit Schaltplan 1 ist aber nicht 100% identisch.

Weiß jemand noch wie man die Tonqualität vom FM Transmitte vielleicht noch ein bischen positiv beeinflussen kann oder liegt das nur an der äüßerst geringen Sendeleistung (nW-Bereich) wenn man ihn ohne alles zum Test betreibt?

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: dominik_pfister (IP gespeichert)
Datum: 11. Juli 2006 17:26

 
Was meint ihr Taucht der Schaltplan für das HF Wattmeter was?
http://hem.passagen.se/communication/wattm.html

Wenn ja könnte man ja damit einen Verstärker im einstellbarer Sendeleistung bauen und die Sendeleisung auf einen LCD Display anzeigen lassen.

Gruß an die HF Spezialisten

Dominik

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 11. Juli 2006 17:50

 
Zitat:
Weiß jemand noch wie man die Tonqualität vom FM Transmitte vielleicht noch ein bischen positiv beeinflussen kann oder liegt das nur an der äüßerst geringen Sendeleistung (nW-Bereich) wenn man ihn ohne alles zum Test betreibt?

In gewissen Grenzen kannst du die Qualität durch eine Pre-emphasis verbsessern. Auch wenn die Dinger vermutlich eine integrierte haben, normgerecht ist das Signal jedenfalls nicht. Mit ener zusätzlichen zwar auch nicht, aber dennoch besser ;-).
Einfach in jeden Kanal eine Schaltung wie diese: http://www.pulsarfm.nl/plnew/rampreem.gif bauen. Damit ist zumindest der Frequenzgang besser.
Am Rest des schlchten Klanges (schlechte Kanaltrennung usw.) kannst du nichts ändern...

 
Zitat:
Welche Teile müsste man aus Schaltplan 2 noch übernehmen damit man ihn an den HF Ausgang eines FM Transmitters hängen kann (10nW - 50nW in)

Das ist eine gute Frage, an der gleichen Frage verzweifle ich ja auch ;-).

Ich dacht ja schon ein paar mal, das es klappen würde, aber im Endeffekt stellte es sich immer als wilde Schwingung raus.

Ich werde, wenn wieder "Bastelwetter" ist, mal weiterversuchen. BTW nochmal die frage: hat jemand einen Schaltplan für eine MOF / FET /MOSFET Treiberstufe?

 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 20. Juli 2006 21:29

 
Allen recht schöne Sommerferien! :) ;)

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: Yoshi2001 (IP gespeichert)
Datum: 25. Juli 2006 00:37

 
Kann man nicht einen normalen Antennenverstärker für UKW Rundfunk als vorstufe verwenden ?

RX QTH : Leer Ostfriesland
Equipment:
Sangean ATS 909 Mod.150Khz(fest) und 110Khz + 80Khz(Wechelbar) +OIRT
Degen 1103 mit 2x 80KHz
Onkyo T-4711 Normal 110Khz, Narrow 80Khz
MBO Tuner T-30 2x 53Khz Filter
UKW-Rundstrahler.
TV : Casio TV - 7500
DVB-T: SEG DVB-50T

Good Dx 55 & 73

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 25. Juli 2006 20:17

 
MAn könnte, aber das wird auch nicht besser (sondern schlechter - wobei ich mich frage,wie das gehen soll, denn meine Variante funktioniert ja auch nicht ;-)).

Die Vertsärung an sich könnte vielleicht sogar ausreichen, aber es wird damit ja der komplette UKW (oder gar noch mehr) Bereich verstäkt, also auch alle ungewollten Signale.
Und gerade Empfangverstärker neigen zum eigenschwingen, und ich wette, er würde es auch in diesem Falle tun ;-).

Ich glaube,ich beende das "Projekt" lieber, denn es ist deutlich schwieriger als sich einen zuverlässigen 5 Watt Freischwinger zu bauen ;-) - Welcher ja an sich noch viel biliger und eifnacher ist als das hier ;-), aber seinen Zweck (nach dem aktuellen Stand der Dinge) besser erfüllt.

Aber spätestens im Herbst wird weitergebastelt, vielleich finde ich (oder ein anderer) ja doch noch eine Lösung.

Wäre schon klasse, PLL für den Preis ;-).



 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: Yoshi2001 (IP gespeichert)
Datum: 27. Juli 2006 00:02

 
Ich meine nicht so ein 0815 Billig UKW Antennenverstärker die schon selbst fast als Sender daherkommen.

Es gibt ja schon hochwertige schwingungsarme Verstärker die auch am eingang ein Pegelsteller haben.
So kann man übersteuerungen im vorfeld verhindern.
ich hab hier ein Bereichs Verstärker von Ankaro der im UKW bereich auch wirklich nur den UKW bereich verstärkt.

Und die hochwertigen haben meist mehrere Filter im ein und ausgang.
Ich selber hatte in dieser richtung verschiedene experimente mit UKW Sender erfolgreich gemacht.




RX QTH : Leer Ostfriesland
Equipment:
Sangean ATS 909 Mod.150Khz(fest) und 110Khz + 80Khz(Wechelbar) +OIRT
Degen 1103 mit 2x 80KHz
Onkyo T-4711 Normal 110Khz, Narrow 80Khz
MBO Tuner T-30 2x 53Khz Filter
UKW-Rundstrahler.
TV : Casio TV - 7500
DVB-T: SEG DVB-50T

Good Dx 55 & 73

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: RadioOne (IP gespeichert)
Datum: 29. Juli 2006 09:10

 
Hi guyz! :cool:

warum der umweg über diese schlechte transmitter?? PLL für 20 ? ist doch no problem! und auf diese "stereo" :sneg: kannst doch verzichten :cool:

also PLL baue & an stentor = gute transmitter für < 50 ?


greez!


RadioOne - First Audibly Radiostation In Switzerland!
 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 01. August 2006 09:46

 
@ Yoshi
Ich denke, dass ein empfangsverstärker hier einfach zu wenig Pegel liefern wird, um eine Endstufe ordentlich anzusteuern.
Klar, in gewissen grenzen kann man mit einem Empfangsverstärker eine kleine Verbesserung erreichen. Aber das ist den Aufwand und vor allem den preis nicht Wert (man bedenke: Die Bauteile für einen einfachen Stentor 5 Watt Sender kosten weniger als ein Antennenverstärker...), denn man bekommt ja auch nur ein paar milliwatt raus.

@ RadioOne
Das ist mir schon klar, ein Stentor mit PLL (und vor allem Oberwellenfilter ;-)) ist ja schon fast ein ernstzunehmender Sender.
Ich hab ja selbst diverse Exemplare gebaut :D.

Bei dieser Minisender-Geschichte gehts mir mehr ums Prinzip, ernsthaft benutzen kann man das sowieso nicht, weil der Klang völlign unakzeptabel ist (hab ich aber schon geschrieben, siehe Seite 1).

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 15. August 2006 14:06

 
Zitat:
Aber spätestens im Herbst wird weitergebastelt, vielleich finde ich (oder ein anderer) ja doch noch eine Lösung.
 


Ist zwar noch nicht Herbst, aber ich habe hier was, das dich zumindest etwas weiter bringt:

 

Der Eingangswiderstand des 245er duerfte genuegend hoch sein um den Minipll nicht aus der Ruhe zu bringen. Der Ausgang duerfte fuer deine 2219-Stufe geeignet sein.

PS: Falls dies der laengste Thread in diesem Forum wird, werde ich den von dir gewaehlten Titel aber abaendern... ;)

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 15. August 2006 20:49

 
Danke, werde ich mal probieren - kostet ja nix, und die Teile llegen hier alle in unmengen rum :D.
Ist das mit "RFC" beschriftete Bauteil eine UKW-Drossel?

 
Zitat:
Falls dies der laengste Thread in diesem Forum wird, werde ich den von dir gewaehlten Titel aber abaendern...

OK, das mit der einfachsten Möglichkeit hat sich wirklich erst mal erledigt, wie man sieht :D - dabei hat's so vielversprechend angefangen. Mal sehen, was davon wird :-).

 

 
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 16. August 2006 20:36

 
Jo, es geht ja auch ums experimentieren und um die Freude an der Sache. Und das ist ja eh das, was uns die Briefmarkensammlung gegen den Loetkolben tauschen laesst.. :)
Re: Die einfachste und billigste Methode, zu einem ~5 Watt PLL-Stereosender zu kommen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 01. September 2006 23:08

 
@ Yoshy2001
Noch mal kurz, warum ich nichts davon halte einen fertigen oder auch selbstgebauten Empfangsverstärker dafür zu nehmen:
Bei einem Empfangsverstärker ist der VErstärkungsfaktor vergleichweise gering, dafür wird viel Wert auf auf geringstmögliches Rauschen gelegt.
Bei einem Sendeverstärker ist es genau andersum, da gehts eigentlich nur noch um den Verstärkungsfaktor und darum, dass dieser möglichst hoch (auf jeden Fall VIEL höher als bei einem Antennenverstärker) ist, und weniger um ein geringes Rauschmaß denn hinter der letzten Endstufe sitzt bei ernstgemeinten Sender sowieso immer noch ein Bandpass.

Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass ich immer noch nicht dazu gekommen bin weiterzuforschen :D
Große Enttäuschung
geschrieben von: Helmut (IP gespeichert)
Datum: 27. August 2006 19:11

 
Am 7.8.06 erkundigte ich mich bei dem

Team
www.senderbau.is-im.net

ob ich den neu im Angebot erhältlichen 15 Watt PLL Sender auch als Bausatz bekommen könnte.



Antwort:

Hallo!
Die Bausätze sind zur Zeit leider nicht lieferbar, ich habe diese Sender nur noch als Fertig-Gerät

viele Grüße

Team
www.senderbau.is-im.net



Zwischenbescheid:

Überweisungsbetrag ist 115,00 Euro + Versand kosten 5,50 Euro ,

Summe 120,50 Euro
==============

Sobald das Geld angekommen ist geht das Paket hier raus.

viele Grüße
Team
www.senderbau.is-im.net




Ergebnis:

Ich erhielt ein „Fertiggerät“, welches z.T. aus gebrauchten Teilen zusammen gebastelt ist. Das Display ist zerkratzt und die mechanischen Arbeiten sind sehr luschig ausgeführt.
Meine diesbezügliche Anfrage wurde ins Lächerliche gezogen.
Einen Kontakt zu dem Team www.senderbau.is-im.net ist nur per E-Mail möglich. Einen Beleg für den Mess- und Prüfsender bekam ich nicht. AGB’s existieren nicht.
Schade, das „Team“ www.senderbau.is-im.net sind dass „Bastler“ mit dem Dollar-Zeichen im Auge. Seit also bitte auf der Hut, und last Euch nicht von der eigentlich schönen Homepage „Team“ www.senderbau.is-im.net blenden.

Gruß
Helmut
 

 
Re: Große Enttäuschung
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 28. August 2006 21:33

 
Schade! Zumal ich die Sender immer mit gutem Gewissen empfehlen konnte. Dass da z.T. gebrauchte Teile drin waren (Trafos u.ae.) ist zu verkraften. Lieber ein gebrauchter guter Trafo als ein Spar-China-Modell und lieber einen gebrauchten Qualitaets-Glimmerkondensator als ein neuer Keramik.. :)

Soweit ich weiss, war das ein aelterer Herr, der das ganze gemacht hat. So wie das jetzt aussieht (Team) also nicht mehr? Vielleicht liegt die jetztige Qualitaet auch da dran?
Hoffe mal, das war ein Einzelfall, sonst muss ich saemtliche Empfehlungen aus dem Forum loeschen.. ;)

Im uebrigen duerfte bezueglich den Geschaeftsbedingungen deutsches Recht gelten, mit oder ohne AGB.


PS: Kannst du vielleicht genauer beschreiben, was nicht gut ist oder ev. ein paar Bilder machen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.08.06 21:39 durch HF Martin.

 
Re: Große Enttäuschung
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 28. August 2006 23:30

 
Zitat:
Ich erhielt ein ?Fertiggerät�, welches z.T. aus gebrauchten Teilen zusammen gebastelt ist. Das Display ist zerkratzt und die mechanischen Arbeiten sind sehr luschig ausgeführt.

Naja, dass das da "Bastelware" ist ist doch eigentlich offensichtlich, das sollte einem doch eigentlich vor dem Kauf klar sein.

 
Zitat:
Einen Beleg für den Mess- und Prüfsender bekam ich nicht. AGB�s existieren nicht.

Echte Mess und Prüfsender sind das dort eh nicht. Mess und Prüfsender für Werkstätten haben immer nur ganz geringe Ausgangsleistungen und keinen Antennenanschluss, und werden obendrein nur von namhaften Herstellern angeboten. Dass diese Bastel-Sender von Senderbau-is-im-net das nicht sind, sieht man doch eigentlich.
Gerade ein Messsender muss doch die ganzen Normen (Frequenzgang, Stereosignal, Oberwellendämpfung usw) penibel genau erfüllen, das tun diese Dinger bestimmt nicht (zumindest nicht so hundertprozentig, wie ein echter Prüfsender)
Einen Beleg für ein Gerät, dass ich illegal einsetzen will (kann ja bei UKW in Deutschland nur illegal sein - für legale Anwednungen sind solche Bastelsender ohne CE Zeichen sowieso nicht zugelassen, auch wenn sie vielleicht technisch dazu in der Lage wären) brauche ich auch nicht, wenn du erwischt wirst nürtz dir das auch nicht ;-).
Die Sache mit der Gewährleistung ist halt sowieso schlecht durchzusetzen bei solchen am Rande der Legalität angesiedelten GEschäften ;-).

Ich hab da zwar noch nie was gekauft, hatte das aber eigentlich noch vor. Alerdings nur die reine Senderplatine (weil PLL mir ne nummer zu kompliziert zum selbstbau ist), in ein Gehäuse bauen (und wahrscheinloch sowieso noch diverseModifikatione durchführen) würde ich da dran selbst machen.

Also ich sehe das ganze eher als "Bastelbedarf" und bin froh, dass es überhaupt so einen Anbieter gibt (alle anderen verkaufen ja nur "Stecker rein und los" Geräte.
Allerdings ist er für diesen bastlerkram vielleicht doch lw. zu teuer.

Mal sehen, ich werde mir mal was bestellen, erst dann kann ich hier eigetnlich mitreden ;-).

Wenn man Fertiggeräte kaufen will ist vielleicht Veronia.co.uk die bessere Wahl !?

 
Re: Große Enttäuschung
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 29. August 2006 15:17

 
Hallo!

 
Zitat:
Wenn man Fertiggeräte kaufen will ist vielleicht Veronia.co.uk die bessere Wahl !?


Bestimmt! Veronica bietet spitzen Ware die, so glaube ich, sämtliche Normen für lizenziertes Senden erfüllen (wen interessierts, ist aber ein Qualitätsmerkmal) . Das hat dann aber auch seinen Preis.

Die Sender vom "Team" sind bestimmt nicht schlecht und die Leistungen im Verhältnis zum Preis stimmen. Natürlich ist ein zerkratztes Display ärgerlich wenn man ein neues Gerät kauft. Aber ein "schiefes Gehäuse" oder so sollte man kommentarlos in Kauf nehmen.

PS: Ein CE Zeichen kann jeder Hersteller anbringen, ohne jegliche Tests durchgeführt zu haben. Erst bei eventuellen Beschwerden muss dann der Hersteller nachweisen, dass sein Gerät die Normen erfüllt. Das ist auch der Grund, warum man ein CE selbst auf dem grössten Fernostschrott findet :(
Ein CE Zeichen ist also eigentlich ohne Bedeutung und so aussagekräftig wie eine PMPO Leistungsangabe auf NF Verstärkern ;)

 
Re: Große Enttäuschung
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 01. September 2006 11:51

 
Klar, ein CE Zeichen kann man ja auch z.B. einfach bei Conrad bestellen :D.

Ich bin mir jetzt nach 2 "negativ"-Berichten hier im Forum nicht mehr so ganz sicher, ob ich beim "team" nun wirklich gefahrlos bestellen kann.
Ich werde es einfach mal mit irgendeinem billigen Sender testen :-).

Das es Bastelware ist ist mir aber von vornherein klar, darum stelle ich hieran nicht so hohe ansprüche wie an ein "echtes" Feriggerät.

Mal sehen was davon wird :-)

 
Re: Große Enttäuschung
geschrieben von: Dan (IP gespeichert)
Datum: 01. September 2006 17:28

 
hallo forum

du kannst da gefahrlos bestellen.:)hab` da schon etliche bausätze und auch fertig geräte geordert,war alles ok.daß so ein print nicht wie ein maschinell bestückter aussieht und das gehäuse ev. von dem einer b&o anlage abweicht ist dir ja klar.
ich persönlich kann die aufregung von helmut nicht ganz verstehen.was erwartet mann wenn mann von so einer homepage bestellt?da sollte mann doch sehen daß es sich um einen einmann betrieb handelt und nicht um eine fabrik.
andererseits ist es natürlich ok wenn man hier erfahrungsberichte postet,gute wie auch negative.eine etwas genauere beschreibung der mängel oder ein bild wäre aber schon gut.dann könnte jeder für sich entscheiden ob er das in kauf nimmt oder lieber anderswo bestellt :rp:
Suche SWR/Wattmeter für meinen UKW Sender
geschrieben von: Klaus (IP gespeichert)
Datum: 20. August 2006 21:59

 
Hallo,

ich suche ein zuverlässiges und preiswertes Gerät, um die exakte Ausgangsleistung sowie die Stehwelle zwischen meinem UKW Sender und meiner Dipolantenne messen zu können. Wer hat gute Links bzw. verkauft zufällig sein Gerät?

Gruß

Klaus

 
Re: Suche SWR/Wattmeter für meinen UKW Sender
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 21. August 2006 15:35

 
Zitat:
...preiswertes Gerät

 
Zitat:
...um die exakte Ausgangsleistung...

Diese zwei Punkte schließen sich schon fast gegenseitig aus, zumindest, wenn man wirklich wert auf die exakte Sendeleistung legt.

Für das reine Stehwellenverhältnis kann man auf UKW getrost ein billiges CB-Funk SWR-Meter nehmen - die Abweichung ist in der Regel so gering, dass man sie noch nicht mal ablesen kann ;-).

Viele billige CB-SWR-Meter haben auch gleich ein Wattmeter integriert, was aber selbst in dem "richtigen" Frequenzbereich (also 27 MHz) nicht EXAKT anzeigt, sondern nur ganz grob die Richtung angibt.

Bei UKW leigen sie natürlich noch mehr daneben, ich hab hier eines, dass zeigt bei UKW immer viel weniger Lesitung an, als wirklich rauskommt und widerum ein anderes, was immer zu viel Leistung bei UKW anzeigt.
Im Prinzip kann man das also vergessen - mir reichts aber, weil ich nur mit eher kleinen Leistungen experimentiere.

Anders siehts aber aus, wenn man z.B. Endstufen von mehreren 100 Watt oder gar kW betreibt, da macht es schon mehr sinn, sich ein ordentliches UKW-taugliches SWR / Wattmeter mit Kreuzzeiger oder so zu besorgen (schon alleine der Endstufe zu liebe ;-)). Für kleinere Sender ist das aber meiner Meinung nach weggeschmissenes Geld, denn ein billiges CB Teil tuts ja auch. Die kann man in unmengen z.B. bei Ebay für 10 - 20 Euro erwerben.

 
Re: Suche SWR/Wattmeter für meinen UKW Sender
geschrieben von: Klaus (IP gespeichert)
Datum: 22. August 2006 19:15

 
Ja danke für deine Infos!

Das mit dem CB SWR Meter war mir schon bekannt. Ich wundere mich eh über nichts mehr :spos:

5 Watt Sender + CB-Bumerangantenne= Eine Stehwelle von 1,5 und eine gescheite Reichweite.......

Kein Witz

Das wäre mal einen komplett neuen Beitrag wert: "Eure kuriosesten Mittel beim Senden"

Gruß

Klaus :rp:

 
Re: Suche SWR/Wattmeter für meinen UKW Sender
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 25. August 2006 17:43

 
Habe auch schon kuriose Mittel zum Senden benutzt: Eine 60 cm Teleskopantenne auf einem 2 Meter Stahlrohrmast (Wasserleitung). Die Schirmung vom 75 Ohm Koaxkabel an den Mast und den Leiter an die Antenne. Das Ganze hat bei einer Leistung von 2,5 W ein SWR von 1:1,3 gebracht. War aber wohl eher ein gluecklicher Zufall, also keine wirkliche Nachbauempfehlung.. :)

Die Geraete hier sind gut, habe seit Jahren das CN102L. Hat damals ein kleines Vermoegen gekostet,gibts jetzt fuer unglaubliche 72 Euro.
 
Beschaffung von 2N4427
geschrieben von: teuton (IP gespeichert)
Datum: 15. August 2006 18:28

 
Hallo. Ich bin gerade auf der Suche nach einem 2N4427-Transistor. Bei Veronica (http://www.aareff.com/spareparts.htm ) bin ich schon fündig geworden. Ich wollte trotzdem nochmal fragen, ob es vielleicht auch andere günstige Quellen, vielleicht sogar im Inland (D) gibt?

 
Re: Beschaffung von 2N4427
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 16. August 2006 20:40

 
Frag mal bei Geist Electronicversand. Guter Service und vernuenftige Preise. Seit ich den kenne, gibts fuer mich kein grosses C oder so mehr.

Ev. waere der 2N3553 auch interesant fuer dich, hat etwas mehr Leistung und ist m.W. gut erhaeltlich

 
Re: Beschaffung von 2N4427
geschrieben von: airbuster (IP gespeichert)
Datum: 17. August 2006 00:32

 
Hi teuton!

Ich habe noch ein paar 2N4427er rumliegen, die kannst Du gerne haben. Meld Dich einfach mal bei mir!

LG
Chris

 
Re: Beschaffung von 2N4427
geschrieben von: teuton (IP gespeichert)
Datum: 18. August 2006 14:50

 
Vielen Dank für Eure Tips. Ich habe jetzt allerdings schon die Bestellung bei Veronica in die Wege geleitet. Die Kosten sind ja mit 4 € das Stück überschaubar, und ich habe gleich noch was anderes mitbestellt (ab 10 GBP=15 € ist es sogar versandkostenfrei).

Bei der Seite von Geist habe ich leider nicht durchgesehen, wo man da, mal abgesehen von vorgefertigten Teilesätzen, sonst noch irgendwelche speziellen (Einzel-) Teile bestellen kann. (?)

Den 2N3553 könnte ich u.U. auch mal gebrauchen. Den gibt's bei Veronica z.B. nicht. Wo könnte ich den denn, bei Geist z.B., finden?

 
Re: Beschaffung von 2N4427
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 18. August 2006 21:00

 
Ich denke, Reichelt hat den auch.
Bei Geist schreibst du einfach eine Anfrage mit dem was du brauchst per Email. In der Antwort steht dann der Preis und ob sie's haben oder nicht. Wenn sie's haben, und die haben viel :), liegts zwei Tage spaeter in deinem Briefkasten..

 
Re: Beschaffung von 2N4427
geschrieben von: martin (IP gespeichert)
Datum: 18. August 2006 22:59

 
bei Ebay ab 4,99 fuer 5 stuck
Antenne Problem
geschrieben von: horscht75 (IP gespeichert)
Datum: 02. Mai 2006 14:15

 
Tach!

Ich habe mit meiner Groundplaneantenne ein Problemchen.
Diese Antenne ist speziell auf meine Frequenz abgestimmt.
Wenn ich nun den Antennenstandort (bei mir in der Bude) um 1 Meter nur verändere, dann ist das SWR >3. Es gibt nur eine spezielle Stelle in meiner Wohnung wo ich ein SWR von 1:1,1 habe. Und die Senderreichweite ist an dieser Stelle phänomenal.
Kann es sein daß sich unter dem Fußboden Elektroleitungen befinden, die das Signal dann so gut machen. Kann mir jemand helfen????
Was ist denn wenn ich mal umziehe? ;-(

horscht

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 02. Mai 2006 18:14

 
Umziehen lass mal lieber, bei so einem SWR ;)
Ich glaube aber nicht an Hokuspokus mit Leitungen im Boden. Die Groundplane strahlt ja eh nicht gegen unten sondern vertikal und gegen oben ab. Ein flächenmässig grosser metallener Gegenstand in der Nähe der Antenne KANN schon zu einem besseren SWR führen, genauso wie er das schlechter machen kann. Habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass bei einem neuen Standort die Antenne abgestimmt werden musste. Ausser sie steht wirklich frei und mindestens λ über Boden. In der Wohnung vielleicht eher schwierig... :)

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: horscht75 (IP gespeichert)
Datum: 02. Mai 2006 22:29

 
ja also ca. 1,5 m neben der antenne ist ein heizungskörper...
könnte ursache für dieses phänomen sein. wohne im dachgeschoß, also deshalb eigentlich beste voraussetzungen. ja das swr ist unschlagbar. hab jetzt ein swr von 1:1,05. nur durch verrücken der antenne um weitere 2 cm.
also du meinst wenn ich die antenne hochsetze wirds auch wieder gut?!

andere sache: der anschluss beim swr-meter wo der transmitter reingeht, da wird der stecker warm, wo er beim ausgang zur antenne überhaupt nicht warm wird. warum wird der stecker warm der in das swr-meter führt????

torsten

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 02. Mai 2006 23:30

 
Zitat:
also du meinst wenn ich die antenne hochsetze wirds auch wieder gut?!
 


Nicht unbedingt. Gut möglich, dass der Heizkörper für das schöne SWR mitverantwortlich ist. Habe da mal ähnliche Erfahrungen gemacht. Was ich meinte, eine freistehende abgestimmte Antenne muss nicht neu abgestimmt werden, wenn sie anderswo wieder freistehend aufgebaut wird. Solange da aber irgenwelche Gegenstände die Abstrahlung beeinflussen, ändert sich bei einer Verschiebung auch das SWR und ebenso die Richtcharakteristik der Antenne.

 
Zitat:
warum wird der stecker warm der in das swr-meter führt????


Wieviel Leistung? Welche Kabel/Stecker? Kontakte sauber??

 

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: horscht75 (IP gespeichert)
Datum: 03. Mai 2006 08:00

 
also meine leistung sind 15 watt, stecker ist pl259, aber so eine alte variante wo nicht der komplette stecker mit masse geschützt ist. vielleicht geht da schon leistung verloren?! wird ja auch nicht übermässig warm, aber wird halt warm.
werd mal nen neuen stecker montieren. ist vielleicht das beste.

achso, noch ne frage: mein swr zeigt bei der 10 watt-anzeige ungefähr 13 watt an und wenn ich auf die 100 watt-anzeige umschalte sind es nur noch 9-10 watt. was ist nun richtig?
 

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: RadioOne (IP gespeichert)
Datum: 03. Mai 2006 08:54

 
hi zusammen!! :cool:
stecker wechseln! da ist die isolation kaput! :hot: oder schlechte verbindung! die empfänger soll doch eingeheizt werden,nicht die meter...... :D


RadioOne - First Audibly Radiostation In Switzerland!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.06 08:59 durch RadioOne.

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 03. Mai 2006 21:03

 
Zitat:
RadioOne - First Audibly Radiostation In Switzerland


SECOND audibly radiostation in switzerland! :)

Zum Thema: Wenns bei 10 W warm wird, stimmt wirklich was nicht. Stecker auswechseln ist sicher keine Dummheit. Wie du schreibst, hast du ja eine Heizung in deiner Wohnung ;) Lass es uns wissen, ob`s geholfen hat.
 

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: horscht75 (IP gespeichert)
Datum: 03. Mai 2006 21:35

 
danke für eure meinung dazu, hab schon ein neues kabel geordert. bin ja mal gespannt wie es dann aussieht.
könnte mir ja glatt vorstellen dass durch diese wärmequelle auch leistung verloren geht. weil wärme entsteht ja durch leistung. hab ich ja dann vielleicht die restlichen 5 watt die mir fehlen....

danke für eure antworten... bei gelegenheit setz ich mal ein bild rein, wie mein sender aussieht...

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: teuton (IP gespeichert)
Datum: 12. Juni 2006 13:20

 
Hätte auch mal 'ne Frage: ändert sich das SWR auch durch die Kabellänge? D.h. muß man zum Senden das gleiche Kabel benutzen, mit dem man auch gemessen hat?

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: benny100 (IP gespeichert)
Datum: 17. Juni 2006 12:55

 
ja unbedingt SWR neu überprüfen.

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: teuton (IP gespeichert)
Datum: 14. August 2006 22:48

 
Hallo, ich bin's nochmal. Die Antwort habe ich erst jetzt gesehen. Hat wohl mit der E-Mail nicht geklappt. Vielen Dank.

Jetzt tut sich aber die nächste Frage auf (und darauf wollte ich eigentlich hinaus):

Wenn man ein SWR-Meter anschließt, tut man das doch mit einem extra Stück Kabel. Verfälscht das nicht das Ergebnis? Wenn ja, inwiefern? Gibt es besonders günstige Kabellängen, um das SWR-Meter anzuschließen? Besonders kurz? Oder ein bestimmtes Vielfaches der Wellenlänge?

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 15. August 2006 13:51

 
Hallo

Das Extrakabel beeinflusst die Messung nicht. Die reflektierte Leistung bleibt die selbe. Kabellaenge nach Wunsch, von Vorteil aber moeglichst kurz.

Gruss

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: teuton (IP gespeichert)
Datum: 15. August 2006 18:20

 
Vielen Dank. Das würde dann ja auch heißen, daß ich zum Senden eine andere Kabellänge nehmen kann, als beim SWR-Abgleich (weil sich das SWR durch die Kabellänge nicht ändert)?

 
Re: Antenne Problem
geschrieben von: Ramius85 (IP gespeichert)
Datum: 16. August 2006 19:55

 
das ist richtig. das swr is eigentlich nur von der antenne und deren standort abhängig (nähe zum boden, metallflächen in der nähe uvm.).

das einzige was sich bei verwendung eines anderen kabels ändert ist die sendeleistung, weil die ist abhängig von der kabel dämfung. (und ich meine nicht die senderleistung sondern die abgestrahlte leistung an der antenne)
Probleme mit Sender
geschrieben von: stefan84 (IP gespeichert)
Datum: 02. Juni 2006 23:54

 
Hallo

Ich habe kurz ne Frage, und zwar habe ich einen 8W Sender, von senderbau.is-im.net
Vom selben Ort habe ich auch einen 50W Verstärker. Nun habe ich das letzhin zusammengebaut, Antenne und SWR angeschlossen und mal eingeschaltet.

Nun ist das Problem, das irgendwas nicht richtig funktioniert. Und zwar habe ich mein SWR Meter auf 15W eingestellt, und dort zeigt es folgende Werte an: Reflectet ist ca. auf 1.5, der andere Zeiger Foreward auf ca. 3.5

Leider kenne ich mich damit zu wenig aus, welche Werte gut sind und welche nicht. Angeblich soll der Wert, der mein Messgerät anzeigt schlecht sein, ich sollte angeblich auf der Stellung 150W einen Wert von 3 - 5 haben.

Kann mir mal jemand erklären, wie ich das Messgerät genau einstellen muss (8W Sender plus 50W Verstärker) und welche Werte es anzeigen muss das es OK ist. Dann werde ich mal schauen auf welche Werte ich da komme, und dann kann ich dann immer wieder mal nachfragen, wo ich was ändern muss, damit die Werte besser werden.

Foto vom SWR Messgerät:
 

Danke!!!

 
Re: Probleme mit Sender
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 05. Juni 2006 20:21

 
Das Meter zeigt eine Leistung von 3,5 Watt und eine Reflektion von 1,5.
Als erstes musst du mal den Sender auf Leistung abstimmen. Dazu schliesst du das SWR Meter zwischen Sender und Antenne und laesst den Hebel mal auf 15, weil ja eh nicht mehr kommt (mit 13,8 V so 7-9 W).
Dann stimmst du den Sender gemaess Anleitung (die hast du doch bekommen?) auf moeglichst viel Leistung. Danach die Endstufe anschliessen, das SWR Meter vor die Antenne, den Hebel auf 150 W und nun an der Endstufe einstellen, bis du das Maximum an Leistung angezeigt bekommst (so um die 5(=50W)). Nun kannst du nur mit dem einen Poti des Senders (etwa in der Mitte) die Leistung regulieren.
Behalte aber immer den Zeiger fuer die Reflektion im Auge.. :hot:

 
Re: Probleme mit Sender
geschrieben von: stefan84 (IP gespeichert)
Datum: 06. Juni 2006 17:35

 
OK, danke ich werde es mal so versuchen. Der Zeiger der Reflektionen ist der wo auf der rechten Skala den Wert anzeigt oder? Ich habe mal gehört der sollte bei 1 sein, ist das richtig?

 
Re: Probleme mit Sender
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 07. Juni 2006 18:53

 
So bis 1,5 liegt im normalen..

 
Re: Probleme mit Sender
geschrieben von: stefan84 (IP gespeichert)
Datum: 07. Juni 2006 22:16

 
OK danke für die Infos. Nun habe ich noch ne Frage betreffend dem Verstärker. Ich habe den ja auch von senderbau.is-im.net
Und zwar, ist es normal das der Kühlkörper im Normalbetrieb extrem heiss wird? Mit der Hitze die da erzeugt wird könnte man problemlos Wasser kochen, wenn der so 20 Min läuft. Ist das für den Verstärker selber unbedenklich, muss das so sein, oder ist da etwas nicht OK?
Danke!

 
Re: Probleme mit Sender
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 09. Juni 2006 14:25

 
Hallo!
Heiss ist normal, kommt halt auf die Grösse des Kühlkörpers an. Ein schlechtes SWR lässt den Transistor auch heisser werden als bei einem guten SWR. Ev. kann auch ein kleiner Ventilator (PC Lüfter) nicht schaden. :)
 

 
Re: Probleme mit Sender
geschrieben von: milkman (IP gespeichert)
Datum: 24. Juli 2006 14:57

 
Hallo

Was bedeutet der Wert Reflectet

Mfg
 
Welche Antenne?
geschrieben von: Günther (IP gespeichert)
Datum: 30. Juni 2006 15:04

 
Hallo!

Ich verwende zur Zeit eine Dipol, frage mich aber, ob eine andere Antenne vorteilhafter wäre? Meines Wissens strahlt nur eine Dipol in sämtlichen Richtungen gleich ab, oder irre ich?

Habe mal gelesen, dass eine Groundplane besser sein soll. Kennt jemand die genauen Unterschiede oder bessere Antennen bzw. Alternativen zur besseren Abstrahlung?

Mich würde auch der Unterschied zwischen vertikaler und horizontaler Abstrahlung interessieren, falls es da welche gibt.

Danke.

Gruß, Günther

 
Re: Welche Antenne?
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 30. Juni 2006 15:45

 
Zitat:
Meines Wissens strahlt nur eine Dipol in sämtlichen Richtungen gleich ab, oder irre ich?

Ist richtig. Zumindest, wenn er vertikal angebracht ist. Horizontal hat auch ein Dipol eine (kleine) Richtwirkung.

 
Zitat:
Habe mal gelesen, dass eine Groundplane besser sein soll. Kennt jemand die genauen Unterschiede oder bessere Antennen bzw. Alternativen zur besseren Abstrahlung?

Kommt letztendlich aufs gleiche raus, eine Groundplane ist auch ein Rundstrahler. Der einzige Vorteil ist, dass groundplanes meist breitbandiger sind, also in einem größeren Frequenzbereich ohne große Änderungen zu betreiben ist.
Wenn man aber sowieso immer auf der gleichen Frequenz sendet, dann ist das gar nicht nötig...

Letztendlich hängt die am besten geeignete Antenne davon ab, was man überhaupt will.
Wohnt man z.B. außerhalb einer Stadt und will hauptsächlich in der Stadt zu empfangen sein, dann ist z.B. eine Yagi in Richtung Stadt die beste Wahl.

Ansosnten ist Rundstrahlung eigentlich immer zu bevorzugen,am besten über einen Dipol.

 
Zitat:
Mich würde auch der Unterschied zwischen vertikaler und horizontaler Abstrahlung interessieren, falls es da welche gibt

An der Reichweite an sich ändert sich nicht viel. Nur sollte man halt in der Polarisation senden, in der auch die Empfangsantennen sind, sonst gibt es (leichte) Signaleinbußen.
Vertikal ist z.B. jede Straßenlaterne eine HF-Bremse.

Im Autoradio ist es relativ egal, ob man horizontal oder vertikal sendet. Die Autoantenne steht zwar vertikal (und empfängt demzufolge ach vertikal), aber durch die Karosserie wird das Antennendiagramm so verformt, dass auch (meist sogar besser) horizontal empfangen wird.
 

 
Re: Welche Antenne?
geschrieben von: Günther (IP gespeichert)
Datum: 30. Juni 2006 16:30

 
Hallo!

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten.


Gruß, Günther

 

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