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Anpassung über Koax-Balun

geschrieben von: Corner (IP gespeichert)
Datum: 17. Januar 2006 09:53
hallo,

wenn ich das richtig verstanden habe ist ein Koax-balun die Umwegleitung die am Dipol angeschlossen wird damit er die richtige Impedanz hat.

Ist das richtig?

Ich habe errechnet das das Kaox Kabel bei 100MHz ca. 1m lang sein muss.

Nun meine Frage: Kann ich das Koax Kabel wickeln oder muss das in einer großen Schlaufe angepracht werden?


mfg

Corner
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 17. Januar 2006 22:17 
Zitat:
Ich habe errechnet das das Kaox Kabel bei 100MHz ca. 1m lang sein muss


Wie hast du das gerechnet?
Für eine lambda/4 Umwegschlaufe wäre die korrekte Länge für 100 MHz 0.75 m
(Lichtgeschw. / Frequenz = Wellenlänge Lambda)
Diese 75 cm musst du dann noch mit dem Verkürzungsfaktor des verwendeten Koaxkabels multiplizieren.
 
geschrieben von: Corner (IP gespeichert)
Datum: 18. Januar 2006 06:39
 
Ich habe ne Gleichung lambda/2 mal Verkürzungsfaktor.

also bei 100MHz = 3m Wellenlänge
= 1,5m lambda/2
Verkürzungsfaktor: normal Koax 0,66

= ca. 1m

Aber kann ich das nun wickeln oder muss das ne große schlaufe ergeben?

Corner

 

geschrieben von: Martin (IP gespeichert)
Datum: 18. Januar 2006 16:55
 
Wickeln ist nicht zu empfehlen. Das könnte wie eine Spule wirken und die gewünschte Anpassung verfälschen.

 
 
geschrieben von: Corner (IP gespeichert)
Datum: 19. Januar 2006 10:44
 
Das dachte ich mir ja auch so andererseits ist das ja Koax Kabel und damit abgeschirmt.
Die Felder des Innenleiters können ja ansich nicht aus dem Kabel !?

Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.

 
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 24. Januar 2006 17:48

 
Zitat:
Die Felder des Innenleiters können ja ansich nicht aus dem Kabel !?

 


Das stimmt. Zumindest theoretisch. Also ich sehe beides, sowohl offen als auch gewickelt. Ich denke aber, warum gibt es Leute die lassen das offen Herumhängen und riskieren dabei, dass die Antenne in das Kabel einstrahlt, wenn sie es doch wickeln könnten...

Also du siehst, wirklich helfen kann ich dir dabei nur mit dem Verweis auf Rothammels Antennenbuch.. :)

 

geschrieben von: pirat2006 (IP gespeichert)

Datum: 24. Januar 2006 18:33

 
Ich empfehle Dir, die Balun-Schleife mit Isolierband am Antennenträger (parallel dazu) zu befestigen. Also, ohne zu wickeln. Habe damit beste Ergebnisse erzielt.
Die Umwegschleife ist zwar ein geeignetes Hilfsmittels zur Impedanzanpassung, aber die Sendefrequenz bzw. beste Anpassung ergibt sich aus der Dipollänge. Du kannst noch die beste Schleife dranhängen, wenn die Dipolläge nicht auf der gewünschten Sendefrequenz schwingt. Die meisten Dipole sind auf ca. 100 MHz +/- 2-3 MHz optimiert!!
 
geschrieben von: Corner (IP gespeichert)
Datum: 25. Januar 2006 16:09

 
Welche länge sollte ich denn dann nun nehmen?

Es wurde gesagt 0,75m bei 100MHz.
Ich habe so 1m errechnet.

Was ist nun richtig?

 
geschrieben von: pirat2006 (IP gespeichert)
Datum: 25. Januar 2006 16:58
 
Stimmt. Bei 100 MHz sind es genau 99cm. Dabei hat das Koaxkabel einen Verkürzungsfaktor von 0,66 und einen Schaumstoff-Isolationswert von 0,7. Kann Dir gerne mal Formel, Tabelle und Aufbau der Balunschleife (Bild) per jpg an Deine E-Mail Adresse schicken.
Aber wie gesagt, die Bandbreite der Sendefrequenz ist sehr beschränkt (meist ca. +/- 2 MHz) und richtet sich nach der Resonanzfrequenz des Dipols. Kannst Du messen (Grid Dipmeter) oder im Zweifesfall am Stehwellenwert beim Abgleich des Senders erkennen, wenn das SWR auf Minimum abfällt :-)

 
geschrieben von: FreeFM (IP gespeichert)
Datum: 26. Januar 2006 10:58

 

Wäre auch interessiert daran!Kannst du mir das auch schicken bitte?Oder hier reinstellen? Danke!


 
geschrieben von: Ramius85 (IP gespeichert)
Datum: 27. Januar 2006 12:58

 
Die formel ist

lk=(150:f)*Vk

die verkürzungsfaktoren wie oben für normal koax 0.66 und bei schaumstoff 0.77

 
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 27. Januar 2006 14:01

 
Cool, wie machst du die Sonderzeichen?? (klein k)

 
geschrieben von: Ramius85 (IP gespeichert)
Datum: 27. Januar 2006 18:17

 
Du gibst in eckigen klammern sub ein dann was du schreiben willst und wenn du fertig bist /sub auch wieder in eckigen klammern.

 
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 27. Januar 2006 19:30

 
So? juhuuu! Und so? juhuu

Aha! Ich weiss nicht wieviele Beiträge ich schon in Mysnip-Foren geschrieben habe und noch nie habe ich das "hoch" und "tief" da oben bei der Texteingabe beachtet. Blind oder was?

Danke jedenfalls

Sendeantennen Impadenz anpassen wie??

geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)

Datum: 04. Oktober 2006 15:38


 

Ich habe vorkurzem diesen Sender nachgebaut. (http://www.pira.cz/entx1.htm)
Er läuft auch ziemlich gut (Signal in Stereo im Umkreis von 200m mit Antenne im Zimmer) nur hab ich ein Problem meine Antenne strahlt nicht die komplette Sendeleistung ab.

Ich habe die Vermutung das das Problem bei der Antennenimpadenz zu suchen ist.
Hat jemand eine einfache Möglichkeit diese anzupassen?
Ich habe im Internet schonmal was von einem Balun gelesen, doch leider konnte ich nicht viel daraus entnehmen.

Vielen Dank für eure Beiträge


 

geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)

Datum: 05. Oktober 2006 21:17


 

Oder eher gesagt wie kann ich einfach und schnell mein Dipol auf 50 Ohm anpassen?


 

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)

Datum: 06. Oktober 2006 18:53


 

Ganz einfach geht es mit einem Koax-Balun, mit der Suchfunktion dürfte mehr dazu zu finden sein.

zur Not kann ich es auch nochmal erklären. Allerdings ist es komplizierter, das Teil verständlich zu erklären als es aufzubauen :D.


 

geschrieben von: Ramius85 (IP gespeichert)

Datum: 06. Oktober 2006 19:41


 

Hab mir doch glatt mal die mühe gemacht und nen alten link zu einem älteren Thema rausgesucht. Ich hoffe das hilft dir erstmal weiter.

Link


 

geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)

Datum: 13. Oktober 2006 20:22


 

Habe nun einen Balun gebaut!

Nun frage ich mich aber welche Anschlüsse des Baluns ich wo mit der Antenne Verbinden muss?

Einmal die beiden verlöteten Innenleiter mit dem Dipol, dies hab ich schon gemacht.

Aber was ist mit dem einen Innnenleiter der übrig geblieben ist?
Und was passiert mit dem Außenleiter?
Muss der noch irgendwo angeschlossen werden?

Wäre euch für weitere Hilfe dankbar!


 

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)

Datum: 13. Oktober 2006 21:08


 

die beiden verlöteten Innenleiter kommen an die eine Seite des Faldipols, der andere einzelne Innenleiter an das andere Ende des Faltdipols.
Die Abschrimunge werden von allen drei enden miteinander verbunden, sonst aber mit nichts.


 

geschrieben von: Helmut (IP gespeichert)

Datum: 14. Oktober 2006 10:47


 

Der so 4:1 transformierte, unsymetrische Widerstand beträgt allerdings 75 Ohm!
300 Ohm sym. hat der Faltdipol.
Berechnet wird die Lamda 1/2 Umwegleitung so:

Länge = 150 : Frequenz x Verkürzungsfaktor


 

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)

Datum: 14. Oktober 2006 13:29


 

Nein, wenn man das mit 50 Ohm Koaxkabel aufbaut, bekommt man auch 50 Ohm Impedanz raus (zumindest grob)


 

geschrieben von: helmut (IP gespeichert)

Datum: 15. Oktober 2006 22:55


 

geht es nicht feiner ??? ;-))))

5 Watt == 16 Watt usw.


 

Re: Sendeantennen Impadenz anpassen wie??

geschrieben von: Ramius85 (IP gespeichert)

Datum: 16. Oktober 2006 17:55
 

Welchen bezug hat denn bitteschön dieser beitrag??? :confused:

 


 

geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)

Datum: 16. Oktober 2006 21:32


 

Das frage ich mich allerdings auch.....hehe.

 

 

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)

Datum: 17. Oktober 2006 12:36


 

Nochmal optisch:
 
Nur halt mit 50 Ohm Koaxkabel

 

Senderbau.is-im.net - Fragen
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 25. Juni 2006 13:17

 

Ich könnte zwar auch per mail nachfragen, aber hier gibt es bestimmt auch den einen oder anderen der da schon mal eingekauft hat ;-).

Ich habe in paar kleine Fragen, ich will nämlich nach tausenden selbstbauten jetzt auch mal was fertiges kaufen :D.

1. Zum 8 Watt Sender:
Auf dem Bild ( http://www.is-im.net/user/d4122c63cad36a082b8917b8698cc4b5/images/original/8Watt%20PLL-18.jpg ) ist irgendwie wenig zu erkennen.
- Was für einen Audieingang hat das Teil (Chinch?)?
- Was für ein Transistor sitztz in der Endstufe (wegen evtl. Ersatzteilbeschaffung wegen "Zerschießen"? Irgendwie sieht man keinen, auch keinen Kühler, oder ist das beides auf der Unterseite?
- Wie funktioniert die "Stufenlose Regelung" der Sendeleistung? Per poti auf der Platine oder von außen (außen sehe ich allerdings kein Poti?)?
-Welcher Transistor ist als Endstufe in der 15 Watt Version?

2. Zum Ablauf:
Welche Zahlungsartengibt es? Am liebsten wäre mir Nachnahme oder Rechnung ...

Was kostet der Versand in D?

 

geschrieben von: wici (IP gespeichert)
Datum: 25. Juni 2006 13:32
 
Ich denke, am einfachsten und schnellsten ist es, wenn du da direkt nachfragst.
Senderbau@Yahoo.de
 

 
Re: Senderbau.is-im.net - Fragen
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 26. Juni 2006 14:40

 
Also wenn du die Blechbüchse kaufst, dann gibts da keine Anschlüsse sondern nur die Drähte für Audio, Antenne und Stromversorgung. Es gibt auch keinen eigentlichen Kühlkörper, der 2SC1971 ist am Gehäuse festgeschraubt. Bei voller Leistung empfiehlt es sich aber besser zu kühlen. ;-)
Die Leistungseinstellung erfolgt mit dem Poti in der Mitte, die Lautstärke mit dem rechts oben, die Frequenz mit den 3 Tastern. Du kannst problemlos alle Bedienelemente und die LED nach aussen führen, um einen Kühlkörper zu befestigen musst du den Boden eh ablöten.
Grundsätzlich ist der Sender ok, klingt allerdings etwas dumpf, was sich aber leicht ändern lässt.
Bob berechnet nur die Effektiven Versandkosten, ich habe immer per Vorauszahlung bestellt und es wurde immer schnell geliefert.
Wenn du erfährst welchen Transistor er für den 15 W Verstärker einsetzt, lass es mich wissen.

Gruss
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 28. Juni 2006 12:53
 
Aha, danke erstmal! Es ist also doch noch etwas Löt / Bastelarbeit angesagt. Genau so hab ich mir das schon vorgestellt :-).

 
Zitat:
Grundsätzlich ist der Sender ok, klingt allerdings etwas dumpf, was sich aber leicht ändern lässt.

Vielleicht fehlt die Pre-emphasis da drin? Nja, ist mir sowieo egal, ich würde ohnehin einen Stereocoder mit integrierter Preemphasis anschließen.

Ich werde mich dann wohl mal per mail mit Bob in Verbindung setzten.

Aber zur Vorauszahlung:
gibt es da ein deutsches konto?

 

geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 29. Juni 2006 11:13

 
Er hat ein deutsches Konto, und versendet auch von Deutschland. (Wohnt auch in D..) Ich hatte auch mal so einen 8W. Ist mir leider abhanden gekommen :( Ein Schaltplan und den Code fuer den PIC waere interessant. Vielleicht kannst du ihn danach fragen wenn du bestellst?
Der Sender hat eine Preemphasis, klingt aber in der Tat etwas dumpf. Du kannst sie bedenkenlos drin lassen, auch wenn du noch eine zusaetliche Hoehenanhebung mit dem Stereocoder hast.
Bis so 5 W geht uebrigens problemlos ohne zusaetzliche Kuehlung, das Gehaeuse erledigt das gut.
 
geschrieben von: DJ Magic (IP gespeichert)
Datum: 29. Juni 2006 17:27

 
Moin,

ich habe mir damals mal von "Senderbau" eine Endstufe bestellt (5 Watt in, 50 Watt out). Das Teil hat nicht funktioniert. Ich würde lieber ein paar Euros mehr investieren und mir die Sachen aus England vom Profi importieren. In meinen Augen ist das reine Geldmacherei. Die ganze Geschichte kostet eh schon einen Haufen Kohle, da sollte man seine Kröten nicht zum Fenster herauswerfen.

Schöne Grüße

DJ Magic
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 29. Juni 2006 23:43

 
Hat wirklich "nicht funktioniert" oder hast du's mit einem ungeeigneten Steuersender oder einer ungeeigneten Antenne betrieben ;-)?
Ich hab nämlich bisher eigentlich nur positive Erfahrungen von "Senderbau" gelesen, darum bin ich jetz etwas durcheinander was ich von denen halten soll :confused:
geschrieben von: DJ Magic (IP gespeichert)
Datum: 30. Juni 2006 00:54

 
Hallo Power FM,

Der Steuersender hat 1a funktioniert, die Reichweite war normal. Das Gerät hat mir immer gute Dienste geleistet. Das Merkwürdige war halt, daß ich trotz richtig angeschlossener Endstufe exakt die gleiche Reichweite wie immer hatte. Ich habe sie hinterher verkauft und der Käufer hatte genau die gleichen Probleme mit dem Ding wie ich vorher. Das war dann aber nicht mehr mein Problem ;)
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 01. Juli 2006 15:16

 
Bei "das Teil hat nicht funktioniert" bin ich aber skeptisch. Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht und auch nur gutes über ihn gehört.
Was heisst denn, "die gleiche Reichweite wie immer"? Das deutet darauf hin, dass du kein Messgerät für die Leistung hast und ev. die Endstufe mangels angepasster Antenne durchgebrannt ist?
Wie seid ihr denn Verblieben, der Bob und du? Hast du ihm gemeldet, dass da irgendwas nicht stimmt?
geschrieben von: benny (IP gespeichert)
Datum: 06. September 2006 01:02

 
Finger weg von den Sendern von diesen Bernd Roskam, der verkauft nur "Schrott"!!! Wer sich darauf einlässt ist selber schuld, hier im norden kauft keiner mehr seinen Mist, sorry für die Ausducksweise aber es ist so...

Gruß Bernd


Edit: Was jetzt, Benny oder Bernd?? Wenn du was konstruktives zu dem Thema weisst, dann schreib das, mit einer Begruendung, wie und warum. Ansonsten lass solche Post's, die helfen niemandem weiter.
Gruss




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.06 18:49 durch HF Martin.
geschrieben von: Unwichtig (IP gespeichert)
Datum: 06. September 2006 11:31

 
Hallo Leute,

ich habe mir dort etwas bestellt und halte euch auf dem Laufenden!

Gruß
geschrieben von: Benny (IP gespeichert)
Datum: 07. September 2006 10:43

 
Gut dann will ich das mal "tun"...
Hatte mir vor Wochen den 120 Watt Sender bestellt, bei Abholung stellte ich dann fest das dieser sehr unsauer Verarbeitet worden war, die Ausnehmung der Anzeige für die PLL ausgeflext auf das unsauberste, das schlimmste der Sender brachte auf meinen nagelneuen Daiwa 102 noch keine 60 Watt, der Roskam hat dort ein Zetagi Meter stehen wo die Leistung sehr wohl, sogar auf 130 Watt stand, bloss wie jeder weiß sind die Zetagi Dinger nur für CB Funk und der größte Schrott...
Als wir dort mit dem Daiwa nachgemessen hatten, was er wiederwillig zuließ sagte er forsch, das Meter von mir wäre kaputt....
Hab Ihm dann zu verstehen gegeben, das er seinen Schrott halten soll, und er hier unwissende über den Tisch zieht...
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 07. September 2006 11:42

 
Wieso überhaupt Bernd Roskam?
Ich dachte, Senderbau-is-im-net wäre ein Engländer ("Bob")?

So stehts doch auch im Impressum,wie kommst du auf Roskam? Meinst du damit den hier: http://www.roskam.de/ ?

Was hat der mit diesen Senderbauern zu tun?
Reden wir hier vielleicht über verschiedene Dinge?

Nochmal zur Klarstellung: Mir geht es um den hier:

http://www.is-im.net/user/d4122c63cad36a082b8917b8698cc4b5/index.php?pageid=1000

 
geschrieben von: Benny (IP gespeichert)
Datum: 07. September 2006 22:53
 
Nichts Engländer usw...
Ja, wir reden von ein und denselben, den Laden gibt es übrigens nicht mehr, direkt dahinter hat der Roskam einen Schuppen und vertickt von dort seinen Schrott...
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 08. September 2006 16:04
 

Zitat:

Inhaltlich verantwortlich für diese Internetseite ist:

FM-Elektri Bari
Livings Gate Down 134
23 E - Pool UK


Wie kommst du davon auf Roskam :confused:
Re: Senderbau.is-im.net - Fragen
geschrieben von: Unwichtig (IP gespeichert)
Datum: 08. September 2006 16:44

 
Leute seit nicht so naiv!

ich habe aufgrund meiner Bestellung den 100%igen Beweis, daß ihr hier von ein und derselben Person berichtet! Wie gesagt, ich halte euch über die Qualität meiner Bestellung auf dem Laufenden.

Bericht folgt!

Gruß

 
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 09. September 2006 13:22

 
Der Name ist schon richtig, finde das aber falsch den hier breitzutreten. Bob ist wohl sein Pseudonym vom ehemaligen UKW Forum.
geschrieben von: po-wer-fm :D (IP gespeichert)
Datum: 09. September 2006 15:18

 
Alles schön und gut, aber wieso steht diese englische Adresse im Impressum? Ich finde das alles irgendwie komisch (ist das am Ende gar nur eine Phantasieadresse?).

Auf jeden Fall bin ich auch dagegen, hier mit dem Namen um sich zu werfen. Generell sollte man in diesem Forum lieber überhaupt keine Realen Namen nennen ;-).
geschrieben von: deimer (IP gespeichert)
Datum: 14. September 2006 08:13

 
Hab auch nen 65 watt verstärker von senderbau gehabt und der leistete nur 20 watt. zur überprüfung zurückgeschickt, herr roskam las auf seinem power-meter 65 watt ab und fotografierte dies. schickte mir den verstärker zurück und ich war weniger erfreut weil ich wieder nur 20 watt leistung erhielt.
verkaufte diesen weiter und der käufer hat dieselben probleme.

also lasst mal die finger von amplifiers von senderbau....

derzeit reicht mir mein 15 watt sender aus. ist super qualität von
http://www.pcs-electronics.com/

hat zwar einiges an geld gekostet mit versand etc., aber bin voll zufrieden.
eine soundqualität vom feinsten und sehr stabil.
geschrieben von: Uwe K. (IP gespeichert)
Datum: 26. September 2006 14:27

 
So ein Quatsch hier!
Ich hab hier seit fast 2 Jahren den 8W Sender von senderbau.is-im.net im Einsatz! Bisher hatte ich damit keinerlei Probleme, außer das ich mir (durch Eigenverschulden) meine Endstufe (Transistor 2SC1971) zur Sau gemacht habe. Das ding hab ich dann einfach zurückgeschickt und er hat den Transistor durch einen für 15W ersetzt. Und das zu einem sehr günstigen Preis. Der Unterschied in der Reichweite war wirklich beachtlich. Nachgemessen hab ich auch. Er kommt zwar nicht ganz auf 15W, sondern nur auf 14,4W aber mit ner ordentlichen Antenne locker auf über 15W!
Die, die Probleme mit den Verstärkern/Endstufen haben, sollten sie lieber mal richtig abgleichen, bevor sie sich hier beschweren und so einen Käse schreiben!!!

Also im Ernst: Ich kann gegen Senderbau.is-im.net nichts sagen. Die Verarbeitung der Sender und Endstufen ist gut und sie Funktionieren auch einwandfrei! Die Lieferung ist auch sehr schnell und die Preise noch relativ günstig!
geschrieben von: Unwichtig (IP gespeichert)
Datum: 28. September 2006 23:17

 
Hallo Leute,

ich habe es euch ja angekündigt, einen Bericht über meinen bestellten 120 Watt Sender von

http://senderbau.is-im.net/

zu schreiben und hier ist er:

Zuerst mal ein Überblick, was ich hier besitze:

1. 120 Watt Sender von o.g. Seite
2. Daiwa CN-102 L zum Messen des Senders + Abgleichen der Antenne
3. Sendeantenne, auch von der Seite

So, der erste Eindruck:

alles ist relativ solide aufgebaut. Ich will den Sender nicht auf den Laufsteg schicken, sondern mit ihm hohe Reichweiten erzielen. Deshalb sind mir gebrauchte und leicht zerkratzte Bauteile egal, solange es funktioniert. Da ich weiß, wie empfindlich so ein Transistor ist, habe ich natürlich vor dem Einschalten die Antenne aufgebaut.

Sie ist an einem Standrohr aus Metall montiert und geerdet (hoffe ich doch mal oder?!!)

Das alles habe ich an den Sender angeschlossen, und dazwischen mein neues Daiwa CN-102 L geschaltet.

Ich habe hier die negativen Berichte über http://senderbau.is-im.net/ gelesen und war und bin sehr sehr skeptisch bzgl. der 100 prozentigen Funktionstüchtigkeit dieses Senders.

Gesagt getan, ich habe den Sender nach allen Sicherheitschecks eingeschaltet.

Der erste Eindruck:

ACH DU SCHEISSE (sorry dafür).

Das Teil läuft zwar, aber passt auf wie sich der Sender verhält: Nachdem ich die Frequenz selber ändern und den Sender abgleichen musste (was Herr Roskam wohl "vergessen" hat), habe ich folgendes gemacht (ich bin jetzt am Einstellen des Senders:

Das Poti zum Einstellen der Sendeleistung außen am Sender habe ich etwas aufgedreht, normalerweise müssten sich jetzt so langsam die Zeiger auf dem Messgerät bewegen (bei Schalterstellung-Bis 200Watt). Doch nichts passiert. Dann drehe ich den Poti bis weit über die Häfte der Sendeleistung (ca. 60 Watt). JETZT erst tut sich was. Ich konnte jetzt den Kollektorstrom des Transistors auf 7,5 Ampere bekommen (abgelesen von dem Messinstrument des Senders). Dazu konnte ich das SWR Meter bis auf - Links: 2,5 (Leistung) -Rechts 1,5(Reflectet) einstellen.

Bei einer Anzeige bis 200 Watt deute ich das als 25 Watt, richtig????

Ich habe im Steuersender 4 Potis und an der Endstufe nochmal 2 um das Maximale herauszuholen. Jetzt meine Fragen:

Mir fällt auf, das ich anscheinend nur folgendes Resultat bekomme: Entweder eine Stehwelle von 1.5 und fast keine Ausgangsleistung (Links 2,5) oder eine angezeigte Leistung von 100 Watt (Links 10) aber dazu eine Stehwelle von naja ich glaub da kippt ihr vor Schreck um wenn ihr das hört.

Frage: Wie kann ich das korrigieren, was können die Ursachen sein? Entweder schlagen beide Zeiger bis Ultimo aus, oder sie schlagen kaum aus. Sehr ruckartig und plötzlich. Das Ganze ist kombiniert mit Tonstörungen und Rauschen auf der Frequenz. Je nachdem, wie ich die Potis verstelle. Nur kann ich leider verstellen wie ich will, das Resultat ist folgendes:

Ich habe eine Reichweite von nichtmals 50 Meter!!!!!!!!

Was meint ihr dazu: Wie gesagt, Antenne passt, Daiwa SWR Meter dazwischen, die Stehwelle anhand der Potis so gut wie möglich eingestellt, aber ich habe die Befürchtung das mir hier Schrott verkauft wurde. Ich hoffe jetzt auf eure Tips, denn ich habe nämlich keine Lust das Teil wieder zu verkaufen.

Falls ich hier Schrott stehen habe, dann sollten wir uns was überlegen, denn so kann das mit dem Leute bescheißen hier nicht weitergehen.

Doch ich warte jetzt erstmal eure Tips ab und hoffe, daß der Sender vielleicht bald doch noch weiter geht als bis zur nächsten Mülltonne. Ihr könnt mich über die Mail erreichen (ist auch meine MSN Addy). Jetzt erwarte ich eure Tips, ich würde mich notfalls auch mit jemandem Treffen der von Schaltungen mehr Ahnung hat als ich ;) (Raum Bochum)

Gruß
 
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 01. Oktober 2006 21:08

 

Zitat:

Ich habe im Steuersender 4 Potis und an der Endstufe nochmal 2 um das Maximale herauszuholen


An der Endstufe sind 3 Trimmer! Die sollst du von links nach rechts sehr sehr langsam mit einem nicht leitenden Schraubenzieher oder einem Stueck zugeschliffenen Print auf maximale Leistung einstellen. Dafuer stellst du aber das Poti, das die Sendeleistung regelt zuerst mal nicht auf halbe oder volle Leistung.
 
Zitat:
Entweder schlagen beide Zeiger bis Ultimo aus, oder sie schlagen kaum aus. Sehr ruckartig und plötzlich.

Ja, das geht sehr ruckartig. Deshalb sollst du vor allem beim grossen Keramiktrimmer, etwa in der Mitte der Endstufe, sehr langsam drehen, bis die Zeiger das Maximum erreichen.
Geht dabei der rechte Zeiger auch hoch, liegt das an deiner Antenne, nicht am Sender. Eine Reflektion von 1,5 Watt bei einer Ausgangsleistung von 2,5 Watt ist schon eine happige Fehlanpassung. Das sind bei Vollleistung von 120 Watt 72 Watt die reflektiert werden. Das wird die Endstufe wohl nur sehr kurz aushalten...

 
Zitat:
Was meint ihr dazu: Wie gesagt, Antenne passt, Daiwa SWR Meter dazwischen, die Stehwelle anhand der Potis so gut wie möglich eingestellt


Nein, die Antenne passt nicht. Sonst haettest du nicht so eine Reflektion. Die Stehwelle kannst du uebrigens nicht mit den Potis einstellen, sondern nur ueber die Anpassung der Antenne!
Ich glaube, mit dem Sender ist alles in Ordnung. Schliesslich kannst du ja Leistung rausholen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.06 21:17 durch HF Martin.
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 01. Oktober 2006 22:05

 
Mist, da hat man mir meine Antwort schon vorweg genommen ;-)...

Ich meine die Sache mit der Antennenanpassung, die für das grottige SWR schuld ist. Nicht die Sache mit den Trimmern, die kann ich nicht wissen, weil ich das Ding ja nicht habe ;-).
Deswegen die Fragen:
WAS ist das für eine Antenne?
Was für Koaxkabel benutzt du?

Ich werde übrigens trotz den negativberichten dennoch demnächst mal bestellen, ummir selbst ein Bild zu machen.
geschrieben von: Unwichtig (IP gespeichert)
Datum: 04. Oktober 2006 17:16

 

Hallo,

Antenne ist folgende:

http://forum.mysnip.de/read.php?15777,521823,521831#msg-521831

Als Kabel benutze ich RG58 bzw. RG213 (10 Meter). Ich habe die Antenne vom Metallständer abgeschraubt und die Antenne an einem definitiv geerdeten Geländer angeschlossen, alles das Gleiche. Ich bekomme keine vernünftige Stehwelle hin und die Zeiger vom Daiwa CN-102 L hüpfen hin und her, beide schön syncron zueinander. Ich bin erst in der Lage, etwas einzustellen, wenn ich den Poti für die Sendeleistung auf mehr als die Häfte aufgedreht habe!!! In meinen Augen hat der Sender einen Defekt, oder was meint ihr dazu???

Gruß
 

geschrieben von: Helmut (IP gespeichert)
Datum: 05. Oktober 2006 16:20

 
Hallo Power FM,
Kennst Du dass heitere Beruferaten von Robert Lempke noch?
Ich würde sagen Du bist
Bernhad Roskram :cool:
Guten Tag auch und die besten Grüße
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 06. Oktober 2006 18:51

 
Zitat:
Ich würde sagen Du bist
Bernhad Roskram

:D :cool:
geschrieben von: OkiDoki (IP gespeichert)
Datum: 06. Oktober 2006 20:44

 
Hi Leute,

zu 99 Prozent liegt sowas an der Antenne. Ich weiß nicht ob du den Sender in der Frequenz verstellen kannst, ansonsten könntet du gerne mal vorbeikommen und das Ganze an unserer Antenne probieren. Diese ist allerdings auf eine Frequenz abgeglichen.

MfG OkiDoki

 
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 07. Oktober 2006 15:12

 
Der Sender hat bestimt keinen Defekt. Wie schon geschrieben, kommt ein schlechtes SWR ausschliesslich durch eine Fehlanpassung der Antenne zustande. Und da musst du den Fehler suchen. Ev. hast du auch einen Kurzschluss im Kabel/Stecker (was bedeutet "RG58 bzw.RG213" ?? Zusammengeknotet? RG58 ist fuer solche Leistungen nicht mehr geeignet, RG213 schon.
Die Antenne MUSS uebrigens nicht geerdet sein, ein Holzmast oder so tut es auch und macht sogar weniger Probleme. Wenn du einen Metallmast hast, musst der Ausleger mndestens 1 m , besser 1,5 m lang sein! Die von dir verwendete Antenne ist nicht ganz einfach abzustimmen. Schau, ob die Masse alle korrekt sind und ob da nirgends Verbindung ist, wo keine sein sollte. Ich hatte mit dieser Antenne auch immer Probleme mit groesseren Leistungen. Wenn du noch keine Erfahrung hast, kauf dir lieber eine Antenne fuer ein paar Euro. Ist billiger als einen Transitor zu zerstoeren...

 
geschrieben von: Bernd Power-FM :D (IP gespeichert)
Datum: 07. Oktober 2006 15:26

 

Oder schnapp dir eine UKW-Ampfangsyagi und bau kurzerhand einen Koaxbalun ein, nur zum Testen.
Allerdings nicht aus RG58 ;-).


 
Stentor von der DrilandPage Problem
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 04. August 2006 15:51

 
Ich bin nun gerade dabei den Stentor ( 5 Watt) von der DrilandPage nachzubauen....leider ist die Page offline und ich kann euch keinen Link zur Schaltung geben.Aber vielleicht kann sich ja noch der ein oder andere an die Schaltung errinnern!Nun habe ich den Oszilator aufgebaut doch er läuft nicht!Ich habe die Diode im Verdacht ,da es eine Kapazitätsdiode im Schaltplan ist und es diese leider nur noch schwer zu bekommen gibt!Wüsste jemand von euch eine Alternative?Ich habe es Testweise mit einer anderen Diode (Siliziumdiode) probiert aber es passiert nix!Meint ihr es liegt an der Diode oder doch etwas anderes?Wüsstet ihr dafür eine Alternative?

Und noch eine Frage hat irgendjemand diesen schonmal nachgebaut
oder ist vielleicht noch ein Fehler im Schaltplan?


Danke für eure Antworten!
 
 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 04. August 2006 23:25

 
Zitat:
Nun habe ich den Oszilator aufgebaut doch er läuft nicht!Ich habe die Diode im Verdacht ,da es eine Kapazitätsdiode im Schaltplan ist und es diese leider nur noch schwer zu bekommen gibt!Wüsste jemand von euch eine Alternative?Ich habe es Testweise mit einer anderen Diode (Siliziumdiode) probiert aber es passiert nix!Meint ihr es liegt an der Diode oder doch etwas anderes?Wüsstet ihr dafür eine Alternative?

Das kanns eigentlich nicht sein, der Oszillator funktioniert selbst mit einer normalen Diode (natürlich in Sperrrichtung, sollte klar sein), besser gehts aber mit einer in Sperrrichtung geschalteten LED. Hab ich selbst hier in zwei Exemplaren so gemacht.

Hier ist der Original Stentor-Plan aus dem Free Radio Magazine zu finden: http://electriczone.extremerobotics.nl/stentor.jpg - müsste eigentlich identisch sein mit dem von der Driland-Page.

 
Zitat:
Und noch eine Frage hat irgendjemand diesen schonmal nachgebaut
oder ist vielleicht noch ein Fehler im Schaltplan?

Da ist mit Sicherheit kein Fehler drin, ich hab das Ding schon unzählige male nachgebaut (das einzige Problem was ich dabei habe ist, dass nie ganze 5watt, sondern nur 2,5 bis 4 rausgekommen sind ;-), oder im extremfall auch mal noch weniger, siehe im "Spulen-Beitrag")

Bleibt jetzt noch die Frage, wie du das Ding gebaut hast. HF-Gerecht oder gar auf Lochraster? Letzeres funktioniert natürlich nicht.

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 05. August 2006 11:51

 
So ich habe es nochmal mit einer LED probiert leider immer noch nix im Radio zu hören.Beim einschalten des Senders gibt es zwar ein Knackgeräusch leider kann ich nirgens im UKW Band den Sender finden auch nach dem verstellen des Potis nicht.Ein Kurzschluss liegt auch nicht vor!

Hier mal ein Bild von dem Oszillator bis zur Pufferstufe (könnte ja sein das ihr einen Fehler seht.....oder was auch immer....lol)

http://kickbusch2005.ki.funpic.de/000_2093.jpg

Und hier nochmal der Schaltplan (man kann leider nicht mehr alles Prima erkennen,da ich mir da soo einiges makiert habe....aber es sollte reichen um das nötigste zu erkennen)
http://kickbusch2005.ki.funpic.de/000_2094.jpg

Viele Grüße Kickbusch

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 05. August 2006 12:45

 
Ich hab jetzt im Moment leider zu wenige zeit, aber ich sehe mir das heute abend noch mal in ruhe an.

Nur mal ein paar Fragen vorneweg:
Warum hast du so "dicke" Leistungswiderstände genommen? Das sind doch wohl hoffentlich keine Metalfilmwiedestände? Damit gehts nämlich auch nicht.

Dann habe ich noch einen Fehler gefunden, aber der dürfte mit deinem Problem nichts zu tun haben: Der Elko ganz unten liegt bei dir auf Masse!

Zum Testen würde ich die zweite und dritte Stufe komplett weglassen (oder in deinem fall lahmlegen), erstmal muss ja der Oszillator schwingen, der Rest ist erstmal völlig Banane ;-).

Was ist das ganz rechts neben dem BF245?

Ansónsten weiß ich nicht, ob dieser fliegende Aufbau wirklich so das währe ist, denn das ganze ist ja mechanisch alles andere als stabil (und wird sich deshalb auch auf die Frequenzstabilität negativ auswirken). Vielleicht schwingt er ja sogar, nur driftet sofort aus dem UKW Band weg?

Also wie gesagt, ich würde es erstmal ohne die Pufferstufe probieren (also den 2N2219 komplett rauslöten), und eben die wirklich sichergehen, dass die Leistungswiderstände keine Metallfilmwidestände sind, am besten gleich nur "kleine" einbauen, denn Leistung ist hier nicht zu "verbraten" ;-).
 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 05. August 2006 14:38

 
Hi danke dir nochmal für deine Hilfe!!

So hab nun den Elko von Masse getrennt und habe nochmal nachgeschaut was ich damals für Widerstände gekauft habe.......und es sind Drahtwiderstände ist ja wohl denk ich das gleiche wie Metallschicht oder??....dabei dachte ich bis eben,dass alle die ich gekauft habe Kohlenschichtwiderstände wären.......da hab ich mich wohl Tierisch geirrt!

Das neben dem BF 245 ist ein 10n Kondensator...der sieht nur etwas komisch aus...lol

Also scheint das Hauptproblem.....das mit den Widerständen zu sein?

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 05. August 2006 14:45

 
Achja und mir ist nochwas aufgefallen!Der 180 Ohm Widerstand unter dem dicken 22kOhm Widerstand wird sobald ich den Sender einschalte ziemlich warm aber nicht heiß.....alle anderen sind aber normal!
geschrieben von: Ramius85 (IP gespeichert)
Datum: 05. August 2006 20:52

 

Na hi
der weiße R ist auf jeden fall ein drahtwiderstand also gewickelt die grünen könnten noch kohleschicht sein würde da aber auch eher auf draht tippen. da diese in der regel immer gewickelt sind sind sie mit einer spule gleichzusetzen. tausch die mal gegen normale 1/4W kohle aus und dann probier das nochmal. würde fast wetten das es dann klappt vorausgesetzt du hast keine fehler in deiner schaltung (hab ich auszeitgründen nicht nachgeschaut).

Ps Warm ist ok aber heiß=kurzschluss (zumindest meistens)


 
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 05. August 2006 20:55

 

Die Drahtwiderstaende musst du in jedem Fall auswechseln. Die Induktivitaet ist viel zu gross. Auch rate ich dir auf den fliegenden Aufbau zu verzichten und dir eine Stunde Zeit zu nehmen um ordentliche Loetinseln in den Print zu schneiden. So wie auf dem Bild zu sehen wird das nicht zufriedenstellend funktionieren. Achte auch darauf, nicht unnoetig lange Verbindungen zu machen, d.h. kurze Beinchen an den Widerstaenden etc.

Viel Erfolg und Spass!


 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 05. August 2006 23:04

 
Oh, sorry, "Metallschicht" ist mir wohl so rausgerutscht (gibt es das Wort überhaupt ;-)?).

Ich meinte damit jedenfalls Drahtwiderstand ;-).

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 06. August 2006 10:52

 
Gut danke euch!
Ich muss mir dann mal neue Widerstände besorgen (habe glaub ich keine passenden hier) und werde nochmal alles nachbessern!
Und werde mich dann nochmal hier melden wie das Ergebniss soo ist!


Gruß kickbusch

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 01. September 2006 23:10

 
Wie siehts aus, bist du schon weitergekommen?
Wäre mal interessant zu wissen, ob und wenn ja wer von uns recht hatte ;-)
 

geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)

Datum: 02. September 2006 14:22

 
Also ich bin schon weiter gekommen mit dem Aufbau!
Ich habe neue Widerstände genommen und alles nochmal neu aufgebaut!
Diesmal habe ich aber diesen Schaltplan für den Oszillato verwendet (http://electriczone.extremerobotics.nl/stentor.jpg) aber er ist ja so gut wie identisch wie mit dem von der DrilandPage!

Doch leider passiert immer noch nicht mehr wie vorher....ich habe schon überall nach dem Fehler gesucht aber habe ihn leider immer noch nicht gefunden!Wenn ich eine 12 V Lampe in die Plusleitung schalte ,so glimmt sie beim Einschalten leicht,dies müsste doch normal sein oder?Beim Kurzzschluss müsste sie bei 12V eigentlich hell leuchten!
Ich habe hier mal wieder ein paar Links zu meiner Aufgebauten Schaltung!
Ich hoffe ihr könnt mir da weitre helfen!

Manchmal hab ich das gefühl das ich etwas um den Transistor vielleicht falsch gemacht haben könnte!Vielleicht seht ihr ja einen Fehler!

http://kickbusch2005.ki.funpic.de/1.jpg
http://kickbusch2005.ki.funpic.de/2.jpg

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 02. September 2006 23:37

 
Nochmal zwei Tip(p)s, die voher schonmal kamen:
- Endstufe abklemmen
- Lieber Lötinseln in die Platine schneiden statt Freiverdrahtung, weil mechanische Instabilität auch der Frequenzstabilität nicht gut tut.

Fehler in der Schaltung sind mir bisher nicht aufgefallen.

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 03. September 2006 10:38

 

Gut danke nochmal für die Tips.
Die Endstufe ist noch gar nicht aufgebaut also kann ich sie schlecht abklemmen aber das ist ja nicht das Problem.*lol*

Wie schneide ich denn am besten die Lötinseln in die Platine???

Danke nochmal
 

geschrieben von: RalphT (IP gespeichert)
Datum: 03. September 2006 10:57

 
Ich meine in Deinem Drahtverhau 2 Fehler entdeckt zu haben:

- der Anschluss vom Elko C1 ist bei Dir auf den Punkt vom Trimmpoti und dem 12 K Ohm gelötet. Das ist falsch, er muss in der Luft hängen, da dort die NF eingespeist wird. Das hat aber nur zur Folge, dass der Sender sich nicht modulieren lassen würde.

- Ich meine Du hast beim FET BF 245 den Anschluss Drain und Source vertauscht. Überprüfe das nochmal.

Den Kondensator C11 (10 nF) würde ich gegen einen Keramiktyp tauschen.

Außerdem würde ich den ganzen Kram abreisen und etwas vernünftiger auf Streifenraster aufbauen. Das erleichtet doch etwas die Fehlersuche und funktioniert auch. Du brauchst dann nur noch Unterbrechungen mit einem Bohrer zu machen.

Weiterhin würde ich, wenns möglich ist, die Oszillatorstufe von der nachfolgen Treiber- und Endstufe mit einem Blech trennen. Es wäre möglich, dass die Endstufe die Oszillatorstufe beeinflussen könnte.

---------------------------------------------------------------------------------------
Internet:
http://www.ralph-toman.de/
http://www.stereosender.de/
http://www.senderbau.de/

Radio ter.: n-joy 92,9 MHz
Radio sat.: sunshine-live
Standort: Bremen
Ausstattung: Sangean 909W, 110 kHz-Filter, Degen 1103
 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 03. September 2006 12:07

 
Zitat:
- Ich meine Du hast beim FET BF 245 den Anschluss Drain und Source vertauscht. Überprüfe das nochmal.

Das ist beim BF245, man staune (oder auch nicht, denn wenn man das Prinzip eines FETs kennt und etwas tiefer drüber nachdenkt ;-)) egal! Ich habs schon mehrfach probiert, beide zu vertauschen, es funktioniert in beide Richtungen.
Darum sind die Drain und Source im Schaltplan auch gar nicht beschriftet.

 
Zitat:
- der Anschluss vom Elko C1 ist bei Dir auf den Punkt vom Trimmpoti und dem 12 K Ohm gelötet. Das ist falsch, er muss in der Luft hängen, da dort die NF eingespeist wird. Das hat aber nur zur Folge, dass der Sender sich nicht modulieren lassen würde.

Stimmt. Das ist übrigens genau der Elko, den du vorher auf Masse gelötet hattest ;-). Schwingen müsste der Oszilator aber eigentlich trotzdem.

 
Zitat:
Außerdem würde ich den ganzen Kram abreisen und etwas vernünftiger auf Streifenraster aufbauen. Das erleichtet doch etwas die Fehlersuche und funktioniert auch. Du brauchst dann nur noch Unterbrechungen mit einem Bohrer zu machen.

Abreißen: Ja.
Streifenraster: Nein! Das funktioniert nämlich NICHT, weil zu wenig zusamenhängende Massefläche vorhanden ist und der Aufbau dann nicht HF gerecht wäre!
Ich hab übrigens aus Spaß schon ein paar mal versucht, den Oszillator auf Streifenraster aufzubauen, hat nie funktioniert.
Aber das war mir von vornherein klar, ich wollte es einfach nur mal wirklich wissen :D.

Die Variante mit den Lötinseln, egal ob geschnitten, geätzt, gefräst, oder auch nur "gelötet" oder geklebt funktinierte dagegen bei mir immer gleich auf Anhieb.
Dafür gibts auch ganz einfache "Herstellungsverfahren", wo du im einfachsten Fall nur einen Lötkolben und ein Cutter brauchst, benutze mal die Suchfunktion ;-).
 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 03. September 2006 17:54

 
Moin erstmal,

Also nochmal zu dem Elko C1 es sieht auf dem einen Foto nur soo aus als wenn ich ihn mit dem 12k Widerstand verbunden habe. Auf dem anderen Bild kann man das genau erkennen das er in der Luft schwebt aber das ist ja nicht so schlimm *hehe*.

Also wie ich das gerade verstanden habe ist das bei dem FET 245 egal ob source und drain vertauscht sind?Wenn doch beides geht ,wie du meinst ist es ja egal.

Aber im Prinzip müsste er ja schwingen wenn kein Fehler mehr vorhanden ist!
Ich werde den 10n Kondensator nochmal ersetzten....was aber denke ich nix drann ändern wird!

Und dann wird wohl mein letzer Versuch seien es mit den Lötinseln zu versuchen und wenn es dann immer noch nicht klappt....weiß ich auch nicht weiter.....*wein*

Viele Grüße und noch einen angenehmen Sonntag
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 03. September 2006 21:09

 
noch mal eine Tip-Wiederholung (zum dritten mal)lemm die Treober und Endstufe ab!
geschrieben von: radiomoskau (IP gespeichert)
Datum: 05. September 2006 09:55

 
@kickbusch.......: breitgrins...!! :D :D

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 17. September 2006 14:11

 
Moin ersma!

Da mir das mit dem Stentor langesam irgendwie zu doof wurde habe ich es nun nochmal mit einer anderen Schaltung probiert!

-------------------------->http://www.pira.cz/entx1.htm

Diese lief sogar auf anhieb und leistet ungefährt 350mw!
http://kickbusch2005.ki.funpic.de/3.jpg

Nun eine frage kann ich die Entstufe vom Stentor verwenden um das Signal zu verstärken oder gibt es da noch etwas zu beachten?
Und hat jemand noch eine einfach Schaltung mit denen ich die höhen anheben kann?
Er kling nämlich noch ziemlich dumpf!

Viele Grüße

 
geschrieben von: power-eff-emm (IP gespeichert)
Datum: 17. September 2006 14:33

 

Zitat:

Diese lief sogar auf anhieb und leistet ungefährt 350mw!

Wie hast du das gemessen?

 
Zitat:
Nun eine frage kann ich die Entstufe vom Stentor verwenden um das Signal zu verstärken

Im Prinzip ja, nur wenn der Sender bereits 350 mW liefert (was ich nicht glaube) musst du natürlich den 2N2219 als Treiber weglassen.

Der Nachteil dieser Schaltung ist der Oszillator, der mir einem BF199 aufgebaut ist. Der ist zwar stabiler als ein BC547 Oszi, aber mit sicherheit nicht so stabil wie ein BF245 FET Oszillator (der ja eigentlich aus Profi-Sicht auch noch längst nicht stabil ist ;-)).
Der zweite Nachteil ist, dass die Schaltung viel komplizierter ist als der Stentor, aber wenn du es auf anhieb zum laufen bekommen hast, ist das ja egal ;-).
Wundert mich nur, dass du den Stentor dann nicht auch hinbekommen hast.
Hast du es nochmal mit "Inseln" (so wie bei deiner aktuellen Schaltung) probiert?

 
Zitat:
Und hat jemand noch eine einfach Schaltung mit denen ich die höhen anheben kann?
Er kling nämlich noch ziemlich dumpf!

Da brauchst du eine Pre-Emphasis, die fehlt nämlich fast allen im Internet veröffentlichten Senderschaltungen.
Z.B. so eine:

http://www.pulsarfm.nl/pre_emp1.htm

http://www.pulsarfm.nl/pre_emp2.htm

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 17. September 2006 20:36
 
Hi,

ich habe am Antennenausgang eine 0,7 Watt Glühlampe angeschlossen, damit ich die Entstufe auf Leistung abstimmen kann!Bei der bestmöglichen Einstellung hat die Glühlampe etwa halbhell (auf dem Foto zu sehen) geleuchtet. Woraus ich schließe das der Sender etwa 350mw leistet!

Den BF199 kann ich bestimmt nicht einfach durch einen BF 245 ersetzen, da der Bf245 ja ein Feldeffekttransistor ist!
Ich werde wenn ich Morgen die Zeit habe mal die Stentor Enstufe anbasteln um zu sehen ob es klappt!

Warum es bis jetzt nicht mit dem Stentor geklappt hat keine Ahnung.....werde vielleicht da auch nochmal auf die Fehlersuche gehen!

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 17. September 2006 20:37
 
Hi,
ich habe am Antennenausgang eine 0,7 Watt Glühlampe angeschlossen, damit ich die Entstufe auf Leistung abstimmen kann!Bei der bestmöglichen Einstellung hat die Glühlampe etwa halbhell (auf dem Foto zu sehen) geleuchtet. Woraus ich schließe das der Sender etwa 350mw leistet!

Den BF199 kann ich bestimmt nicht einfach durch einen BF 245 ersetzen, da der Bf245 ja ein Feldeffekttransistor ist!
Ich werde wenn ich Morgen die Zeit habe mal die Stentor Enstufe anbasteln um zu sehen ob es klappt!

Warum es bis jetzt nicht mit dem Stentor geklappt hat keine Ahnung.....werde vielleicht da auch nochmal auf die Fehlersuche gehen!
geschrieben von: RalphT (IP gespeichert)
Datum: 18. September 2006 17:29

 

Die Leistungsbestimmung mit der Glühlampe ist ein Anhaltspunkt. Nimm eine baugleiche Glühlampe und schließe sie an einer Gleichspannungsquelle (einstellbares Netzteil) an. Drehe die Spannung soweit hoch, dass Du die gleiche Helligkeit hast, wie beim Sender. Messe jetzt die Spannung und den Strom. Jetzt hast Du die ungefähre Leistung.

Dann ist noch die Frage, wie groß ist der Widerstand der Lampe genau bei dieser Helligkeit (die Lampe hat nicht immer den gleichen Widerstand). Welchen Ausgangswiderstand hat die Endstufe z.Z.? Hat sie tatsächlich 50 Ohm? Evtl. hast Du eine Fehlanpassung.

Ich gebe Dir Recht, wenn Du mit dieser Methode das Maximum haben möchtest.

Eine andere Methode wäre mit einem ohmschen Widerstand (50 Ohm) zu arbeiten. Bei einem Widerstand von 1/4 Watt müsste das Teil recht schnell warm oder heiß werden. Auch hier kann man Vergleiche mit dem einstellbaren Netzteil machen.

Aber das alles ersetzt nicht ein richtiges Messgerät. Einen schönen Spectrumanalyzer und Oszilloskope, dass diesen Frequenzbereich auch unterstützt.

Übrigens:
Den Ausgangswiderstand kann man auch praktisch so bestimmen:

Die Leerlaufspannung messen. Jetzt mit ohmschen Widerständen so lange den Ausgang abschließen, bis die Ausgangsspannungauf die Hälfte abgesunken ist. Auch hier muss man ein Voltmeter, Oszilloskope besitzen, dass diese Wechselspannung richtig anzeigt.
Leistungsanpassung liegt vor, wenn
- die Ausgangsspannung genau die Hälfte von der Leerlaufspannung beträgt
- der Ausgangsstrom genau die Hälfte vom Kurzschlussstrom beträgt
- der Innenwiderstand genau dem Lastwiderstand entspricht

---------------------------------------------------------------------------------------
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Radio sat.: sunshine-live
Standort: Bremen
Ausstattung: Sangean 909W, 110 kHz-Filter, Degen 1103

geschrieben von: power-eff-emm (IP gespeichert)
Datum: 18. September 2006 19:41

 
Zitat:
Den BF199 kann ich bestimmt nicht einfach durch einen BF 245 ersetzen, da der Bf245 ja ein Feldeffekttransistor ist!

So war das ja auch nciht gemeint! Ich meinte, dass der Stentor-Oszillator, welche mit einem BF245 aufgebaut ist, ne ganze ecke stabiler ist (auch wenn er längst noch nicht "richtig" stabil ist ;-)).
 
geschrieben von: seppel18 (IP gespeichert)
Datum: 18. September 2006 22:00

 

Arrrgh... *horror* :D

Der erste Aufbau sieht echt schlimm aus...

Das sieht schon wesentlich besser aus:
http://kickbusch2005.ki.funpic.de/3.jpg

Du musst die Verbindungen zwischen den Bauteilen so kurz wie möglich halten!!
(Besonders die Drähte an den Kondensatoren würde ich noch verkürzen!)

Der BF199 ist viel besser als der BF245 ,da er speziell für VHF Oszillatoren entwickelt wurde.


 

geschrieben von: seppel18 (IP gespeichert)
Datum: 18. September 2006 22:08

 
Nochwas...

eigentlich ist da schon eine Preemphasis eingebaut (R3 und C4).

Kann sein das die 75µs anstatt wie in Deutschland üblich 50µs hat. Deswegen, klingt er so dumpf.

Versuch mal eine Kombination aus 1,5nF und 33KOhm.

 
geschrieben von: po-wer-fm (IP gespeichert)
Datum: 19. September 2006 16:24

 
Zitat:
Der BF199 ist viel besser als der BF245

Sicher, ein BF199 Oszi ist schon nicht schlecht, aber bei meinen bisherigen Versuchen war jeder FET oszillator (auch der BF245) ihm in Sachen Stabilität immer etwas überlegen.
Generell waren und sind bei mir eigentlich Oszillatoren mit FET IMMER stabiler als mit bipolaren.
 
Zitat:
da er speziell für VHF Oszillatoren entwickelt wurde.

Der BF245 übrigens auch ;-) (unter anderem ;-))

 
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 19. September 2006 20:22

 
Huch, das sind ja richtige Inseln :) die du da gebaut hast.. Sieht man erst bei genauerem Betrachten..

Ich hatte vor langer langer Zeit auch mal diesen 400mW aehnlich wie er auf Pira.cz zu sehen ist aufgebaut. Hier Version 1:

 



Das Ding lief allerdinges nie richtig stabil, weiss nicht warum. Hab dann auch auf Mosfet gesetzt und den BF199 Oszi durch das hier ersetzt:

 

Kann Power Fm nur zustimmen, Mosfet als VCO schwingen (zumindest bei mir) einfach sauberer. Liegt ev. an der fast Stromlosen Ansteuerung oder ich weiss nicht.. :)
Zusammen mit einem 2N2219 und 2SC1970 war das ein guter kleiner Sender mit knappen 1 W am Ausgang. Wenn ich den Sender noch finde, werde ich die Schaltung mal abzeichnen.
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 19. September 2006 21:02

 

Ja, wäre toll wenn du die Schaltung noch mal irgendwann irgendwo finden würdest.

Habe auch festgestellt das die Schaltung nicht stabil genug ist....aber immerhin stabiler als als diese einfachen Prüfsender die es überall haufenweise im Netzt gibt!

Habe heute nochmal den Stentor Oszillator gebaut und siehe da er hat sofot funktioniert.....ich habe diesmal Lötinseln auf die Platinge geklebt und nicht in die Platine geschnitten (obwohl die Geschnittenen kein Kontakt zur Massefläche hatten).
http://kickbusch2005.ki.funpic.de/4.jpg

Und er ist doch um einiges stabiler als der Oszillator mit dem BF199.
Nach einer Aufwärmphase von etwa 10 Minuten ist die Frequenz eine ganze Stunde lang stabil geblieben (länger hatte ich heute noch keine Zeit).In den nächsten Tagen werde ich mal die Pufferstufe anbauen....wie viel Leistung an mW wird das soo inetwa bringen ohne die Entstufe?
Die Soundqualität ist auch erstaunlich gut!
Die Reichweite vom Oszillator ist aber nur geringfügig höher als die von meinem umgebautem Radio (aber es ist ja auch nur ein Oszillator).

Noch eine Frage zum Stentoroszillator: Kann man am 100K Poti die Feineinstellung der Sendefrequenz vornehmen oder wofür ist der da?

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 20. September 2006 11:53

 
Zitat:
In den nächsten Tagen werde ich mal die Pufferstufe anbauen....wie viel Leistung an mW wird das soo inetwa bringen ohne die Entstufe?


Im Idealfall 500 mW. Den Idealfall wird man aber nur mit der einstellung nach "Gehör" nicht ganz erreichen, und etwas hängt es auch von der Betriebsspanung ab. Ich halte 300 bis 400 mW für realistisch. Vielleicht auch noch etwas mehr.
Denk aber dran, dass der 2N2219 schon SEHR heoß werden kann! Ich hab bei mir immer einen Kühlstern drauf!
Und die Antenneanpassung sollte jetzt auch schon beachtet werden (wobei die Pufferstufe wahrscheinlich keine 50 Ohm Ausgangswiderstand hat).
Endstufentransostoren sind mit noch die kaputt gegangen, aber Puffertransistoren schon 3 mal :D

 
Zitat:
Noch eine Frage zum Stentoroszillator: Kann man am 100K Poti die Feineinstellung der Sendefrequenz vornehmen oder wofür ist der da?

Also mit dem Trimmerkondensator stellst du grob die Frequenz ein (und das ist echtes Feinarbeit :D), mit dem Poti kannst du dann die Feinabstimmung auf die richtige Frequenz vornehmen. Bei mir hat das Poti etwa einen Regelbereich von fast 5 MHz, also eigentlich auch noch recht grob ;-).

In meinem letzten gebauten (modifizierten) Stentor hab ich das Poti nach außen geführt und den Sender in ein Metallgehäuse gebaut. Ist zwar sonst nicht meine Art ;-), sieht aber schöner aus und er ist jetzt abgeschirmt :-).

Übrigens:
http://kickbusch2005.ki.funpic.de/4.jpg
So sahen meine ersten Experimente auch aus, nicht gerade schön, aber sie funktionierten :-).
Und ich gebe zu, wenn ich selbst etwas "entwickle", sehen sie immer noch so aus :D
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 20. September 2006 20:36

 
Ziemlich komisch alles! Wollte eben erneut meinen Oszillator testen...und was ist....es tut sich wieder nix!
Habe schon den Transistor getausch wieder nix.
Ich kann wenn ich mein Ohmmessgerät am Plus und Minus Pol anschließe 19k Ohm messen. Ich meine das die Werte noch anders waren als er noch funktioniert hat (weiß es nur nicht mehr)!

@Power Fm wie viel k Ohm kannst du da messen??
hast du vielleicht eine Idee woran es liegen könnte?

Ich habe ja nichtmal was verändert das ist ja das komische.....plötzlich wieder das alte Problem!
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 21. September 2006 21:47
 
So,

da ich nun in der letzten Zeit den verdacht habe das ich etwas mit den Transistoren falsch mache habe ich mich nun mal eine Frage ob ich die Anschlüsse vom Transistor richtig verbunden habe!
http://kickbusch2005.ki.funpic.de/t.jpg ist das richtig?


Es müsste doch auch stimmen,dass die Source mit der Spulenanzapfung und dem 10P (C4), Gate mit dem 68k (R4) und 10p (C3) und Drain mit dem 10n (C11) Und den 150Ohm (R5).

Ist das alles richtig wenn was falsch ist bitte ich um eine Verbesserung.

....und wenn alles richtig ist ist es ziemlich komisch das er mal wieder nicht geht!

Viele Grüße aus S-H und danke nochmal für die Hilfe!

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 21. September 2006 23:44
 
@ Kickbusch

Leider bin ich im Moment völlig wo anders, als wo mein Sender liegt ;-).
Wenn ich das Ding mal wieder Griffbereit habe, melde ich mich!

 
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 22. September 2006 20:56
 
Nach langem rumprobieren habe ich den Fehler endlich gefunden warum der Oszillator niee funktioniert hat!

Es lag am FET!

Ich musste die Anschlüsse vom Transistor total anders anschließen als in der Schaltung gezeigt wird!

Ich habe den Anschluss Drain mit R4 und C3 verbunden, die Spule und C4 mit dem Gateanschluss und die Source mit C11 und R5!

Laut Schaltung müsste das aber ganz anders gehen....hat jemand das gleiche festgestellt?

Kein wunder das der Oszillator nie funktionierte!Dass er letztens gefunzt hatte,war nur reiner Zufall, da ich einen kleinen Denkfehler beim Einbau gemacht hatte.
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 23. September 2006 18:47
 
Also so wie du es auf dem Bild hier: http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www.cgi/http://kickbusch2005.ki.funpic.de/t.jpg zeigtst, ist es auf jeden Fall richtig.

Ich hab extra mal die mühe gemacht und mein ganz altes, ebenfalls "geklebtes" Exemplar rauszusuchen:
http://img425.imageshack.us/img425/7453/1ql0.jpg

Darauf sollte eigentlich alles zu erkennen sein, auch wenns nicht schön aussieht ;-).
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 23. September 2006 19:05

 
Zitat:
Ich habe den Anschluss Drain mit R4 und C3 verbunden, die Spule und C4 mit dem Gateanschluss und die Source mit C11 und R5!

Genau so steht es ja auch im ORIGINAL-Schaltplan.

Im Driland Plan steht es anders, nämlich so, wie ich es immer gebaut habe.
Die Oszillatoren sind in beiden Plänen nämlich leicht unterschiedlich aufgebaut. Aber welchen hast du jetzt überhaupt gebaut ;-)?
Wenn du nach dem ORIGINAL-Plan gebaut hast, dann muss der BF245 so angeschlossen werden wie du es beschrieben hast.

Wenn du nach dem Driland Plan gegangen bist, dann musst du es so wie in meinem Bild machen.

Funktionieren tut beides, nur muss halt der Rest der Schaltung auch zut jeweiligen Variante "passen" ;-).
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 23. September 2006 20:06

 

Ich habe jetzt den Originalen nachgebaut (den Link den du mir am Anfang des Threads gegeben hast)!
Aber was mich wundert warum ist denn im Schaltplan die Gate mit R4 und C3 verbunden(der Pfeil für den Transistor steht doch für Gate oder?)??

Ist das ein Fehler in der Schaltung??


Und ich habe mich immer gewundert, warum der Sender nie gefunzt hat!
Nach langem ausprobieren hab ich dann doch die richtige Kombination gefunden

Aber ist ja auch egal...hehe....solange es geht!

Werde weiter berichten wie es mit dem Aufbau der Puffer und Enstufe klappt!
 

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 23. September 2006 20:15
 
Zitat:
Ist das ein Fehler in der Schaltung??

Nein. In der originalschaltung ist es genau so gezeichnet, wie du es hier:
 
Zitat:
Ich habe den Anschluss Drain mit R4 und C3 verbunden, die Spule und C4 mit dem Gateanschluss und die Source mit C11 und R5!

Beschreibst.

Das ist kein fehler, sondern die Oszilatorschaltung ist anders aufgebaut. Kuck doch mal auf die Widerstände um den bf245, bei dem Driland-Sender sind die ganz anders verschaltet.

Beides Varianten funktiieren aber, nur muss man natürlich den Transistor entsprechend richtig einbauen, wenn ich alles so aufgebaut habe wie im originalplan, dann funktioniert es natürlich nicht, wenn ich den transistor wie bei Driland Plan einbaue oder umgekehrt ...

 
Zitat:
Nach langem ausprobieren hab ich dann doch die richtige Kombination gefunden

Du hättest nur in den RICHTIGEN Schaltplan gucken müssen ;-).
geschrieben von: kickbusch (IP gespeichert)
Datum: 26. September 2006 21:25

 
Das mit der Endstufe vom Stentor kann noch etwas dauern....muss auf meine neue Ladung Transistoren warten..hehehe

Ich werde mich aber hier melden sobald ich die Endstufe vom Stentor testen konnte.

Übrigens der Sender http://www.pira.cz/entx1.htm

Ist doch gar nicht soo schlecht wie ich nach dem Zusammenbau gedachte hatte!

Der Sender arbeitete heute ganze 3 Stunden stabil.....nach einer Warmlaufphase von etwa einer halben Stunde gab es nur noch Frequenzveränderungen von +- 0,0050 Mhz (habe ich mit meinem Scanner überprüft).
Das ist schon ganz schön stabil!

Wenn ich das Signal mit der Endstufe vom Stentor verstärken möchte.Welche Teile müsste müsste ich von der Treiberstufe weglassen und ab welchem Bauteil müsste ich ich das Signal einspeisen?

Ich kann leider nicht ganz sehen ab welchem Bauteil die Enstufe beginnt!

Viele Grüße

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 27. September 2006 20:35
 
Im Originalplan beginnt die Endstufe ab C7
 

Spulendurchmesser

geschrieben von: Ali (IP gespeichert)
Datum: 08. September 2006 23:39

 
Hi Leute
mal ne Frage: wie groß muss der Durchmesser der Spulen beim Stentor sein? Besonders L1 und L2 wären wichtig, den Rest der Schaltung hab ich eh verändert, da kann ich die Werte in den Datenblättern nachschaun...

Gruß Ali
 
geschrieben von: Krtko (IP gespeichert)
Datum: 09. September 2006 13:13

 
So 7 mm dürften passen.

 

geschrieben von: Ali (IP gespeichert)
Datum: 09. September 2006 19:28

 
Danke, ich werds mal versuchen, dauert aber noch ne woche oder so. Ich geb dann bescheid, obs geglappt hat.

Ali
Hi Leute, kann ich icn den Stentor auch nen 2SC1972 einbauen, ohne dass ich was an der Schaltung ändren muss? Wenn nein - was muss ich ändern?

Stentor
2SC1972

Ali

 

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)

Datum: 06. September 2006 18:00


 

Mit nem 2 SC1971 geht es ohne Veränderungen (wobei man mit leichten Änderungen vielleicht noch ein paar mW mehr Leistung rausholen könnte, aber das ist den Aufwand nicht wert).

Mit dem 72er kannst du es einfach mal ohne Änderungen probieren (kaputt gehen wird nichts), du kannst aber auch die Werte der Spulen in der Endstufe der des Schaltplanes, der sich im Datenblatt des 2SC1972s befindet anpassen.

Probier es am Besten einfach aus!
Vertärken wird er mit Sicherheit, nur evtl. nicht ganz alles mögliche rausholen.
 

geschrieben von: Ali (IP gespeichert)

Datum: 06. September 2006 18:37


 

Hm, ja, das Problem ist, dass Reichelt den 71er nicht mehr hat. Als ich gesehen hab, dass der 72er Po=10-14W bringt, überkam mich dieses "größer-höher-weiter-mehr Watt-Feeling", das mich auch schon zu einem großen Teslatrafo gebracht hat und meinen Geldbeutel damals in den Notzustand trieb ^^
Naja, ich werds mal probieren...........

Hat jemand spontan ein HF-Wattmeter zu verkaufen (meins is kaputt)? so bis 30W wär net schlecht.

Ali

geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)

Datum: 07. September 2006 11:44


 

Also wenn ich mich richtig erinnere, hab ich das glaube ich sogar selbst schonmal probiert.
Soweit ich mich erinnern kann funktionierte es, aber es kamen nur knappe 10 Watt raus, also bei weitem nicht so viel, wie eigentlich möglich wäre.


 

Re: Stentor; BA122

geschrieben von: Ali (IP gespeichert)

Datum: 07. September 2006 17:21


 

Schade, ich versuchs mal mit nem 2N3553 anstatt dem 2N2219, der bringt einfach mehr Power um den 2SC1972 durchzusteuern.

Mal was anderes: wo gibts die BA122 o. Vergleichstypen?

Ali

AM-Quarzoszillator
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 19. Mai 2006 16:02

 
Zu allererst muss ich mal sagen, dass ich mich mit AM Sendern überhaupt nicht auskenne :D.
Dennoch ist mir letztens mal die Idee gekommen, einfach so aus Bastelkram einen Quartzoszillator zu bauen.
Und es hat sogar geklappt :D. Erstaunlich, dafür dass ich das Ding selbst "entwickelt" (sprich ich bin von selbst auf die Schaltung gekommen, "Erfunden" habe ichs damit natürlich nicht, es ist eine normale Grundschaltung)hab ;-).

 

Immerhin sogar Quarzstabil :-). Nun aber meine Frage: "Macht man das normalerweise auch so?" Es funktiniert jedenfalls :D.

Problem nur: Er schwingt auch auf allen oberwellen des Quarzes. Mal angenommen, ich wollte das Signal verstärken. Könnte ich das genau so wie bei einem FM-Sender machen (mit angepassten Spulen / Schwingkeiswerten natürlcih)?
Oder ist das ganze Konzept schon "falsch" ;-)?
geschrieben von: HF Martin (IP gespeichert)
Datum: 19. Mai 2006 20:26

 
Hmm, sieht fuer mich ein bisschen komisch aus, aber wenns funktioniert..? (muss dazu sagen, dass ich mich mit AM auch nicht auskenne, ja nicht mal richtig mit FM.. ;) )
Fuer was ist denn die Diode da? Hmm, werde wohl auch mal wieder den Loetkolben heiss machen und ein bisschen experimentieren. Bastelkiste ist ja voll :) Wie klingt denn deine Entwicklung? Die Art die Amplitude zu modulieren finde ich jedenfalls interessant..
Verstaerken lassen sollte sich das auf die uebliche Art, vorzugsweise mit einem guten Filter, vor- und nach der Leistungsstufe.. :rp:

 
geschrieben von: Hubert (IP gespeichert)
Datum: 19. Mai 2006 21:08

 
Geht noch simpler mit einem Quarzoszillator. Das Ergebnis dürfte etwa das gleiche sein.

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 01. September 2006 23:20

 
Nochmal die Frage:
Ist mein oben gezeigter "selbstenwickelter" Schaltplan eine übliche AM-Oszillatorschaltung, oder wirkt irgendetwas unüblich?
Sind alle BAuteile wirklich nötig, oder könnte ich auch was weglassen? Wie gesagt, das Ding ist bei mir mehr durch "zufälliges Zusammenschalten" von diversen Bauteilen Entstanden und hat auf Anhieb sogar das gemacht, was es soll :D.

Aber wenn ich das Signal auf die "übliche Art" verstärken will, taucht da nicht ein Problem auf?
Ich meine, müsste ich dann nicht statt der des Oszillators die Endstufe AM-Modulieren (weil doch die "GESAMTE" Amplitude moduliert werden muss?), oder ist das egal?

Bitte nicht schlagen, ich hab von AM keine Ahnung, das ist das erste mal, dass ich mich mit so etwas beschäftige :D ...

 

geschrieben von: RalphT (IP gespeichert)

Datum: 02. September 2006 07:11

 
Diese Schaltung ist Standard. Sie wird in jedem Lehrbuch erklärt. Diese Schaltung liefert ein stabiles Signal.
Zur Modulation:
Hier muss die Amplitude im Takt der NF verändert werden. Das kann durch Anlegen einer Wechselspannung am Emitter geschehen (was hier ja auch der Fall ist). Allerdings ist der Modulationsgrad (Lautstärke) nicht ganz optimal. Besser wäre es, in einer nachfolgenden Stufe mit einem Trafo diese NF zuzuführen.
Der Nachteil der Modulationsweise bei dieser und ähnlichen Schaltungen:
Es wird bei dieser Modulationszuführung auch leicht die Frequenz verändert. Also entsteht hier eine AM und eine kleine FM, welches nicht erwünscht ist.

Bei AM muss die Frequenz stabil sein.

Verstärken kann man das Signal etwas einfacher als bei FM, denn die Frequenzen sind hier nicht so hoch. Funktionsweise und Prinzip wie bei FM.
Hier sollte man sich in Büchern nach entsprechenden Schaltungen umsehen.

Falls ein Oszillator zuviele Oberwellen produziert, werden diese in den nachfolgenden Stufen unterdrückt. Es wird ja nur eine Frequenz verstärkt.

Außerdem sollte der Oszillator niemals aufgedreht werden, denn damit erzeugt er nur Oberwellen, die nicht gewünscht sind.

Diese Schaltung eignet sich lediglich für eine kleine Vorführung der AM beispielsweise um ein altes Lied auf einem alten Röhrenradio wiederzugeben.

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Internet:
http://www.ralph-toman.de/
http://www.stereosender.de/
http://www.senderbau.de/

Radio ter.: n-joy 92,9 MHz
Radio sat.: sunshine-live
Standort: Bremen
Ausstattung: Sangean 909W, 110 kHz-Filter, Degen 1103

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 02. September 2006 11:50

 

Interessant, vielen Dank :-).
Aber eines verstehe ich nicht ;-):

 

Zitat:
Diese Schaltung eignet sich lediglich für eine kleine Vorführung der AM beispielsweise um ein altes Lied auf einem alten Röhrenradio wiederzugeben.


Mit einem (bzw.mehreren) Verstärkerstufen dahinter kann man aber schon "etwas mehr" mit dieser Schaltung anfangen, oder?

 
geschrieben von: RalphT (IP gespeichert)
Datum: 02. September 2006 14:31
 
Nein. Dazu müsste die Modulationszuführung geändert werden. Nicht einfach diese Schaltung nehmen und das Ganze verstärken.
Siehe Dir mal diese Schaltung an:

AM Sender

Da ist ein Röhrensender. Kurz zur Beschreibung:

Die erste Stufe mit der EF80 ist der Oszillator. Das dürfte Dir bekannt vorkommen. Dahinter die Stufe mit der EF80 dient der Verstärkung. Die letzte Stufe mit der EL84 ist die Endstufe. Hier wird im Anodenkreis, also vergleichbar mit dem Kollektor des Transistors die Modulation zugeführt. Allerdings bedarf es einiges an NF-Leistung. Das ist aber der klassische Fall der AM-Modulierung.
So müsste Dein Transistorsender vergleichweise auch aussehen.

Zu Deinem Kleinsender:
Für mich das eine kleine Bastelei, die zum Verständnis und auch mal zum Ausprobieren dient. Man kann damit mal eben 10m senden und hat im Wohnzimmer seinen eigen kleinen AM-Sender. Also eine Art Vorführung.
Möchte man höher hinaus, ist es nicht ratsam, mit einem schlechten Oszillator oder mit viel Oberwellen zu arbeiten. Hier sollte man etwas professioneller zu arbeiten, damit das Endergebnis auch ungefähr der Norm entspricht.
Es wäre schade, wenn Du einen Sender mit 2 Watt betreibst, der viele Oberwellen produziert und nebenbei noch eine FM-Modulation macht. Du erzeugst viel mehr Störungen, Bandbreite was eigentlich garnicht erwünscht ist.
Wenn dann noch der Nachbar genervt ist und den Stördienst anruft, wäre es noch blöder.


Nachtrag:
Hier ist ein schöner Link:
Schaltplan 40W Mittelwellensender

Auf dieser Homepage findest Du 2 Schaltpläne für einen 30 W und 40 W Mittelwellensender. Hier kann man den Aufwand erkennen der notwendig ist, um auf solche Leistungen zu kommen.

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Internet:
http://www.ralph-toman.de/
http://www.stereosender.de/
http://www.senderbau.de/

Radio ter.: n-joy 92,9 MHz
Radio sat.: sunshine-live
Standort: Bremen
Ausstattung: Sangean 909W, 110 kHz-Filter, Degen 1103



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.06 193 durch RalphT.

 
geschrieben von: power-fm (IP gespeichert)
Datum: 02. September 2006 23:35

 
Alles klar.

 
Zitat:
Da ist ein Röhrensender. Kurz zur Beschreibung:

Die erste Stufe mit der EF80 ist der Oszillator. Das dürfte Dir bekannt vorkommen. Dahinter die Stufe mit der EF80 dient der Verstärkung. Die letzte Stufe mit der EL84 ist die Endstufe. Hier wird im Anodenkreis, also vergleichbar mit dem Kollektor des Transistors die Modulation zugeführt. Allerdings bedarf es einiges an NF-Leistung. Das ist aber der klassische Fall der AM-Modulierung.
So müsste Dein Transistorsender vergleichweise auch aussehen.

Dann lag ich ja mit meiner Idee, die Endstufe zu modulieren gar nicht soooo daneben ;-).

 
Zitat:
Zu Deinem Kleinsender:
Für mich das eine kleine Bastelei, die zum Verständnis und auch mal zum Ausprobieren dient. Man kann damit mal eben 10m senden und hat im Wohnzimmer seinen eigen kleinen AM-Sender. Also eine Art Vorführung.

Alles klar, einverstanden, also so wie bei UKW diese 1 Transistor BC547 Drift und Oberwellenminisender, die man auch für nichtts ernsthaftes gebrauchen kann:D.

Mehr sollte es ja auch gar nicht sein, war ja nur ein Nebenprodukt beim Basteln :-).

 

 

www.senderbauen.ch.vu    www.senderbau.egyptportal.ch   www.senderbau-forum.de.vu

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